|
|
Sie befinden sich hier: Startseite  Beitrag
Herausforderung Moderation: Was Sie bei der Vorbereitung Ihrer Moderation bedenken sollten
|
Natürlich ist der genaue Ablauf eines Gesprächs und somit auch Ihrer Moderation nicht bis ins letzte Detail planbar. Trotzdem sollten Sie vorab einige wichtige Dinge klären und als Gerüst für Ihre Arbeit nutzen.
PR Praxis hat die wesentlichsten Punkte hier für Sie zusammengestellt:
- Klärung des Moderationsauftrags: Vorgeschichte, Problemlage, Gesprächsteilnehmer.
- Ziel Ihrer Moderation: Je klarer das Ziel, Zwischenziele und Teilschritte definiert sind, desto leichter fällt es Ihnen, flexibel zu reagieren, ohne den „roten Faden“ zu verlieren.
- Programmplanung: Die zu durchlaufenden Gesprächsphasen und das methodische Vorgehen.
- Hilfsmittel/Räumlichkeiten: Besprechungsraum, Materialien (Pinnwände, Flipcharts usw.) und Geräte (z. B. Beamer, Overheadprojektoren).
| PR Praxis-Tipp: Das Sichtbarmachen – oder Visualisieren – und Bebildern der diskutierten Themen trägt wesentlich zum Gelingen Ihrer Moderation bei: Dabei soll die optische Darstellung eines Sachverhalts die Sprache keinesfalls ersetzen, sondern ergänzen.
Durch die Visualisierung eines Sachverhalts
- wird der „rote Faden“ des Gesprächs nachvollziehbar,
- schaffen Sie für alle Teilnehmer ein gemeinsames Aufmerksamkeitszentrum,
- machen Sie schwierige Sachverhalte verständlich und
- werden Probleme, Querverbindungen und Lösungen
sichtbar.
6 Tipps zur Visualisierung während der Moderation
- Setzen Sie beim Visualisieren folgende Hilfsmittel ein: Pinnwände, Pappkarten, Klebepunkte, Filzstifte, Markierungsnadeln, Klebestifte, Klebebandrollen, Scheren.
- Achten Sie darauf, dass alle Teilnehmer Zugang zu den Pinnwänden und Materialien haben und sich so jederzeit schriftlich äußern können.
- Gestalten Sie Pinnwände und Plakate knapp und übersichtlich. Setzen Sie Stichpunkte, Formen und Farben gezielt ein.
- Lassen Sie auf der Pinnwand Platz für Ergänzungen – so regen Sie die Teilnehmer zur Mitarbeit an.
- Beachten Sie die allgemeinen Lesegewohnheiten: Schreiben Sie auf der Pinnwand oder dem Flipchart von links nach rechts und von oben nach unten.
- Entscheiden Sie sich für eine zu Ihrem Sachverhalt passende Darstellungsstruktur:
- Reihung (die Addition der Visualisierungselemente; Grundstruktur für Tabellen und Listen);
- Listen (Ideen, Meinungen, Erwartungen, Lösungen werden aufgelistet und können später umgeordnet und gewertet werden);
- Tabellen (in Spalten und Zeilen untergliedert; für den Überblick komplexer Strukturen und Zusammenhänge geeignet);
- 4-Feld-Tafeln (vor allem bei Kleingruppen und zum Aufzeigen von Konflikten und Lösungen empfehlenswert).
Wichtig: Halten Sie konsequent an einer Struktur fest.
| 
|  | |  | |
| |  |
diesen Beitrag weiterempfehlen
diesen Beitrag drucken
diesen Beitrag twittern
Info per E-Mail über neue ähnliche Beiträge
Anzeige
Diese aktuellen News & Tipps für Werbung, Marketing und Trends könnten Sie interessieren:
Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge für Werbung, Marketing und Trends
|
|