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Alles, was Sie über Twitter wissen müssen
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Eine Million Besucher aus Deutschland zählt Twitter derzeit pro Monat. Gleichzeitig verdoppelt sich die Nutzerzahl alle 30 Tage. Solche Zahlen zeigen: Der Kurznachrichten-Dienst ist nicht nur ein flüchtiges Netz-Phänomen. Twitter steht an der Schwelle zum Massenmedium – das auch für Unternehmen interessant wird. Der Trendletter erklärt, wie Twitter funktioniert: Die Nutzer senden 140 Zeichen lange Nachrichten an den Dienst – über ihr Mobiltelefon oder via Internet. Beispiel: „Bin gerade am Flughafen.“ Andere Nutzer können diese so genannten Tweets abonnieren. Sie sehen auf diese Weise, was der- oder diejenige gerade tut, und können Kommentare abgeben.
Das Erfolgsgeheimnis von Twitter: Es ist der erste Nachrichtenkanal, der in Echtzeit funktioniert. Sicher ist: Twitter entwickelt sich auch für die Wirtschaft zu einem ernst zu nehmenden Werkzeug.
| Wichtig: Selbst wenn Sie sich dagegen entscheiden, selbst zu twittern, sollten Sie sich mit dem Thema befassen. Denn Twitter birgt große Risiken – auf die alle Unternehmen reagieren müssen. Grund: Über den Kurznachrichtendienst können sich schnell Falschinformationen verbreiten.
Trendletter-Übersicht über die Risiken :
- Jemand klaut Ihre Identität. Twitter prüft bei der Anmeldung keine persönlichen Daten. Folge: Jemand könnte unter Ihrem Namen bei Twitter auftreten. Gerade als kleines Unternehmen ist es nahezu unmöglich, diesen Betrug rechtlich zu unterbinden.
- Falsche Informationen werden über Sie verbreitet. Twitter eignet sich perfekt für Schmutzkampagnen. Vorgehen: Ein Nutzer meldet 2 Dutzend erfundene Personen an; diese Scheinpersonen abonnieren wiederum seinen Nachrichtenstrom. So werden andere Nutzer auf den vermeintlich populären Trendsetter aufmerksam – und klinken sich ebenfalls ein. Der Desinformations-Schneeball kommt ins Rollen.
- Interna dringen nach außen. Schon jetzt absehbar: Twitter entwickelt sich zu einem Forum für unzufriedene Angestellte. Kritik am Chef und Gerüchte finden so ihren Weg in die Öffentlichkeit.
Grundsätzlich gilt: Sie können gegen Falschinformationen in Twitter nichts tun. Doch Sie können mit Gegenmaßnahmen verhindern, dass die Lage eskaliert:
- Beobachten Sie, was über Sie getwittert wird. Nutzen Sie die Suchfunktion auf Twitter und speichern Sie Ihre Suche als Lesezeichen im Browser.
- Stellen Sie Ihre Position klar. Eröffnen Sie ein eigenes Twitter-Konto, führen Sie ein Weblog. Denn: Jede Information, die sie selbst online stellen, mindert die Chance, dass Kritiker übermäßig Gehör finden.
- Machen Sie Ihre Mitarbeiter auf die Risiken aufmerksam. Stellen Sie Regeln zur Twitter-Nutzung im Betrieb auf – bis hin zum Totalverbot. Denn: Schon eine achtlose Statusmeldung kann Wettbewerbern wertvolle Informationen in die Hände spielen. Beispiel: „Bin auf der Konferenz X. Habe mich gerade mit Herrn Y unterhalten.“
Erfahren Sie hier, wie Sie in nur 4 Schritten zum Twitter-Profi werden. | 
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