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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 27. Juli 2010
Print ist in
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
ja, die Online-Werbung hat im Krisenjahr Höchstwerte erreicht – wir konnten es in der Studie des BITKOM lesen. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Die Website ist das wichtigste Werbemittel.
Aber wer sich in Sachen Werbung ausschließlich auf das Web verlässt, der vergibt Chancen. Denn Werbung hat viele Kanäle. Und viele Facetten. Was die Online-Werbung nicht zu leisten vermag, das sollten Ihre Print-Werbemittel betonen.
Zum Beispiel Ihre Unternehmensbroschüre. Sie zählt zu den Standards in Ihrem Unternehmen und eröffnet Ihnen dennoch Horizonte. Hier gelingt es Ihnen, kreativ und pointiert Ihr Unternehmen zu präsentieren, und zwar haptisch und visuell.
Hier gelingt es Ihnen, Ihre Leistung aufzufächern, Ihr Alleinstellungsmerkmal zu pointieren, und zwar lesbar und spürbar auf jeder Seite. Hier eröffnen Sie Ihre Unternehmenswelt mit Text und Bild und mit einem Gespräch, an dessen Ende Sie diese Broschüre persönlich überreichen und damit ein Zeichen setzen für Ihre Medien- und Geschäftsbeziehung. Und damit nutzen Sie den Cross-Media-Effekt der Werbung.
PR Praxis-Tipp: Wenn Ihre Unternehmensbroschüre auffällt, dann wecken Sie Lust auf mehr Information, auf weiteren Kontakt und auf eine Geschäftsbeziehung.
Beitrag 1:
Der Social-Media-Knigge für Ihre Mitarbeiter
Dieser Wandel ist für deutsche Unternehmen heftig. Bislang bestimmte in Kleinunternehmen meist nur der Chef, wie das Unternehmen nach außen auftritt. Und in größeren Firmen war es Sache der Werbe- und PR-Leute, das Unternehmen zu repräsentieren.
Und nun? Nun motivieren immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter, sich doch „privat“ in Social-Media-Kanäle einzubringen: Bloggt, twittert oder schreibt auf XING oder Facebook über das Unternehmen!
Privates, Berufliches, Eigeninteresse und Firmeninteresse vermischen sich. Das führt zwangsläufig zu Pannen und Konflikten.
WerbePraxis aktuell hat hier ein paar Tipps: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht in die Social-Media-Welt, wenn Sie nicht vorher ein paar Regeln aufgestellt haben:- Machen Sie Ihre Rolle transparent. Machen Sie klar, in wessen Auftrag Sie bloggen oder Beiträge posten. In „offizieller“ Mission für Ihren Arbeitgeber oder aus privaten Gründen. Stellen Sie das im persönlichen Profil klar.
Etwa so: „Dies ist mein privater Blog. Ich bin Mitarbeiter der Firma XY. Die hier vertretenen Meinungen und Ansichten sind aber meine eigenen und reflektieren nicht die Meinungen meines Arbeitgebers.“
- Schreiben Sie persönlich. Posten Sie keine Firmenverlautbarungen oder Texte aus unserer Presseabteilung. Schreiben und handeln Sie als Person in Ihrer eigenen Sprache. Teilen Sie Ihre Ansichten und Vorlieben mit. Verstellen Sie sich nicht, seien Sie (oft strapaziertes Wort) „authentisch“.
- Schützen Sie Vertrauliches. Geschäftsgeheimnisse oder -interna gehören nicht in die Öffentlichkeit.
- Seien Sie diskret. Hier ist gemeint: Schützen Sie Kollegen, Geschäftspartner, Mitarbeiter. Ein Tweet wie „Praktikanten sind nur zum Kaffeekochen gut“ enthält zwar keinen Namen, wird aber von Praktikanten in Ihrem Unternehmen sehr schlecht aufgefasst. Auch Ärger über Lieferanten sollten Sie nicht posten.
- Kein Wort zu den Mitbewerbern. Bloggen Sie fairnesshalber nicht über unsere Wettbewerber. Auch wenn Sie wissen, wo deren Schwächen liegen. Das Unternehmen tritt niemand vor's Schienbein.
- Sagen Sie die Wahrheit. Wenn Sie in eine Diskussion über die Produkte und Angebote unseres Unternehmens gezogen werden, bleiben Sie bei der Wahrheit. Machen Sie keine falschen Angaben über deren Qualität, den Preis oder Ähnliches.
- Bleiben Sie in Ihrem Kompetenzbereich. Äußern Sie sich nicht bei Diskussionen über unser Unternehmen und seine Produkte, wenn Sie den Sachverhalt nicht kennen.
- Holen Sie sich Rat bei Kollegen. Wenn es Fragen oder Diskussionen gibt, die außerhalb Ihres Wissens liegen, dann holen Sie sich Rat bei Kollegen.
- Verzichten Sie auf Spamming. Auch wenn Sie vom Unternehmen begeistert sind: Verzichten Sie darauf, dies in überzogener oder unpassender Weise darzustellen. Lobhudeln Sie nicht in Foren. Werden Sie kein Kommentar-Spammer, der in unzähligen Blogs durch Eigenwerbung auffällt.
- Seien Sie hilfsbereit. Helfen Sie anderen, wenn Fragen über das Unternehmen und unsere Produkte und Dienstleistungen an Sie heran¬getragen werden. Sie helfen durch eine Auskunft, durch einen Link zu weiterführenden Informationen und Quellen (etwa auf unserer Website).
- Bleiben Sie ruhig. Lassen Sie sich nicht provozieren, auch wenn Sie manche Äußerungen ärgern oder aufregen. Holen Sie sich Rat bei den Kollegen, die mit kritischen Kommunikationssituationen Erfahrung haben.
- Bleiben Sie dran. Wann immer Sie etwas posten, denken Sie daran, dass danach auch Kommentare und Feedback eingehen können. Antworten Sie zeitnah darauf. Beim Social Media geht es um Dialoge: Menschen, die etwas kommentieren, erwarten dafür auch eine Reaktion oder eine Antwort.
- Beachten Sie Rechte. Verwenden Sie keine Bilder/Daten oder andere Informationen, die Copyright-Schutzrechte genießen. Kopieren Sie kein Material von fremden Websites und bauen es in Ihre Beiträge ein. Wenn Sie firmeneigenes Material verwenden, greifen Sie auf die freigegebenen Archivinhalte zurück oder erfragen Sie die Verwendungsmöglichkeiten intern.
- Haben Sie Spaß an der Sache. Bringen Sie sich in die Social-Media-Welt nur ein, wenn Sie Spaß an der Sache haben. Ihre Leser werden es spüren und Ihnen danken. Hören Sie auf, wenn Ihnen das Ganze Frust und Arbeit bereitet. Wir brauchen Sie bei der Arbeit. Sie brauchen Ihre Freizeit!
- Schützen Sie Ihre Privatsphäre. Seien Sie auch vorsichtig bei den Informationen, die Sie über sich selbst preisgeben.
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Dr. Eike Wenzel, Zukunftsforscher, Autor und Chefredakteur des Zukunftsletters, gilt als der renommierteste Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Seit über 20 Jahren bereitet der Soziologe und Journalist große europäische Unternehmen, die Meinungsmacher und Entscheidungsträger in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik auf bevorstehende Veränderungen vor. Schon vor Jahren hat er die meisten Paradigmenwechsel, die sich jetzt spürbar vollziehen, beschrieben ...
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Lassen SIE sich nicht von der Zukunft überraschen
Beitrag 2:
Die Don’ts, wenn Sie Verkäufer einstellen oder eingestellt haben
Der Vertriebsmanager Vlastimil Kudrnac hat auf der Internetseite www.swissstartups.com zusammengestellt, was er macht (beziehungsweise nicht macht), wenn es darum geht, neue Verkaufsmitarbeiter einzustellen.
Die Verkaufsmanagement aktuell-Redaktion hat die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst:
- Sei nicht begeistert, wenn der Kandidat eine lange Liste von Firmen vorweisen kann, deren Produkte er vertrieben hat. Wäre er erfolgreich, wäre er geblieben.
- Sagt er, sein Ziel sei es, Verkaufsleiter zu werden? Vorsicht! Leiten ist einfacher als selber zu verkaufen und Theoretiker gibt’s schon genug.
- Stelle keine Bankkundenberater an. Während der Bürozeiten Leute zu „beraten”, die freiwillig Geld zu einem bringen, ist kein Verkauf.
- Ist ihm Geld wichtig? Wenn nicht, Hände weg! So toll auch deine soziale Einstellung sein mag und andere Werte wichtiger sind, der Verkäufer soll in erster Linie den Fortbestand deiner Firma und dein Einkommen sichern. Also keine falsche Bescheidenheit.
- Spare nicht an Belohnung für gute Leistung. Nichts ist schlimmer, als wenn der Verkäufer geht und den halben Kundenstamm mitnimmt. Der beste Verkäufer soll der bestverdienende Mann in deiner Firma sein.
- Warte nicht zu lange, wenn der Verkäufer keinen Umsatz bringt. Jegliche Anzeichen von „Ausfluchtitis“ im Keim ersticken, notfalls die Notbremse ziehen und entlassen.
- Gilt für die Anstellung aller Mitarbeiter: Such nicht nur Leute, die so denken wie du. Du stellst sie ja ein damit sie Dinge tun, die du selber nicht so gut kannst. Frage dich nur, ob die Person zu deinen Kunden passt.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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