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Dr. Eike Wenzel
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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 1. Juni 2010

Generation Facebook - Zeitungen sind sehr beliebt

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


wer sagt eigentlich, dass die sog. Facebook-Generation (Menschen, die sich in Social-Networks im Internet tummeln) alle klassischen Medien in den Abgrund treibt? Vielleicht die katastrophenversessene Presse selbst?

Jedenfalls konnte bei einer Befragung in Großbritannien festgestellt werden, dass die „digital natives“ (hierüber haben wir bereits in unserem letzten Newsletter berichtet) offenbar nicht nur kommunikative Medien lieben, sondern auch gut recherchierte Inhalte – auch wenn sie über das Papiermedium wahrgenommen werden müssen.

Und mehr noch: Die 15- bis 24-Jährigen aus dem Vereinigten Königreich mit hoher Affinität für Social Media und technische Innovationen lesen um 24 % mehr Printtitel als der durchschnittliche Erwachsene. Wem ist also das Zeitungssterben zuzuschreiben? Nach der britischen Studie nicht zuallererst der jungen Generation und auch nicht den „verteufelten“ neuen Medien.

Vielmehr könnte es vielleicht an der Innovationsträgheit von Print selbst liegen.



 

Beitrag 1:
Schreiben, redigieren, freigeben – 3 Schritte, die Sie beherrschen sollten

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    PR Praxis
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Wenn Sie Ihre Texte für Pressemitteilungen, Broschüren, Jahresberichte, Intranet und Website selbst schreiben, dann wissen Sie, worauf Sie achten müssen: auf den sprachlichen Unternehmensstil, auf griffige Headlines, auf klare Textstruktur und auf Verständlichkeit.

    Wenn Sie jedoch Ihre Textvorlagen aus den Fachabteilungen erhalten, dann bedeutet das Arbeit. Eine redaktionelle Überarbeitung wird nötig, damit die Fachinhalte den Lesefluss nicht stören und damit der Leser versteht, was Sie meinen.

    Um dies zu erreichen, empfiehlt die PR Praxis-Redaktion Folgendes: Lesen Sie jeden gelieferten Text mit den Augen des Lesers. Der ist im Zweifel kein Experte, versteht kein Fachchinesisch und hasst Schachtelsätze, deren roter Faden vor jedem Komma reißt und die in einer Orientierungslosigkeit enden.

    Bearbeiten Sie jeden gelieferten Text mit dem 3-Phasen-System:
    1. Schritt: Inhaltliches Redigieren

      • Achten Sie in dieser Phase auf den Inhalt und die Struktur des Textes. Dabei steht am Anfang die Entscheidung darüber, ob sich der Text für eine Veröffentlichung eignet.

      • Lesen Sie den Text von der ersten bis zur letzten Zeile.

      • Notieren Sie sich die wichtigsten inhaltlichen Aspekte.

      • Filtern Sie die Hauptbotschaft heraus.

      • Formulieren Sie aus dieser Botschaft Ihre Headline.

      • Schreiben Sie einen Vorspann, in dem Sie erklären, um was es im Text geht. Berichten Sie zum Beispiel über ein neues Produkt, dann sagen Sie in den ersten Zeilen, um welches Produkt es sich handelt, was die Neuheiten sind und warum diese Innovation wichtig ist.Schließlich sollten Sie noch darüber schreiben, wann und wo das Produkt bestellt werden kann.

      • Beziehen Sie sich im Text auf diese Angaben und fächern Sie Ihre Information auf.

      • Achten Sie auf Verständlichkeit, das heißt: Ersetzen Sie die Fachausdrücke durch geläufige Begriffe und sollte das nicht möglich sein, so liefern Sie zum Fachausdruck die Definition.

      • Nutzen Sie die Marginalspalten Ihrer Broschürenseiten, um komplexe Themen mit anschaulichen Beispielen, mit Zitaten oder mit erläuternden Info-Grafiken aufzulösen.

      • Arbeiten Sie mit Zwischenzeilen und Absätzen. Nichts wirkt abschreckender auf den Leser als eine Bleiwüste. Absätze von ca. 20 Zeilen sind lesefreundlich und Zwischenzeilen geben den inhaltlichen Takt vor.


    2. Schritt: Klassisches Redigieren

      • Flüssiger Schreibstil, korrekte Rechtschreibung und Grammatik, Streichen von Wiederholungen, Widersprüchlichkeiten sowie missverständlichen Formulierungen.

      • Schreiben Sie wann immer möglich im Aktiv und verwenden Sie Verben statt Substantivierungen.

      • Lösen Sie Schachtelsätze in einen Hauptsatz mit höchstens zwei Nebensätzen auf. Verzichten Sie also auf komplizierte Satzeinschübe.

      • Streichen Sie konsequent Wiederholungen und Füllwörter. Dadurch erhält der Text mehr Konsistenz und der Lesefluss wird nicht unterbrochen.

      • Achten Sie auf die richtige Rechtschreibung und Grammatik. Ausführliche Hinweise und Entscheidungshilfen in Zweifelsfällen gibt der Duden.

      PR Praxis-Extra-Tipp: Nutzen Sie den Online-Service vom Duden, der eine Online-Rechtschreibprüfung anbietet. Die serverbasierte Korrektur-Software erkennt Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler und bietet Erläuterungen sowie Verbesserungsvorschläge. Näheres finden Sie unter www.duden.de.


    3. Schritt: Korrektur lesen

      • Sind alle Korrekturen umgesetzt?

      • Stimmen die Umbrüche?

      • Sind die Abbildungen mit der richtigen Bildunterschrift versehen?

      • Ist jedes Foto am richtigen Platz?

      • Stimmen die Headlines vor jedem Text?

      • Stimmen die Seitenzahlen?

      • Haben sich keine Tippfehler eingeschlichen?


      Achtung: Änderungen nach der Reinzeichnung können teuer werden. Es sei denn, Sie vereinbaren mit der Agentur vertraglich, dass unbegrenzte Korrekturphasen stattfinden können, auch unmittelbar vor Druckfreigabe. Haben Sie einmal Ihre Texte freigegeben, dann zeichnen Sie verantwortlich.




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    Beitrag 2:
    So kurbeln Sie mit Produktvideos im Netz Ihren Absatz an

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    Trendletter
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Wer künftig im Netz verkaufen will, muss per Online-Video werben. Der Einsatz von Bewegtbildern entwickelt sich in den kommenden Jahren von der Kür zur Pflicht.

    Die Redaktion des Trendletters hat hierzu ein gutes Beispiel recherchiert: ProGuitarShop, ein bis vor Kurzem noch unbekannter Online-Händler für Gitarren, zählt heute 80.000 Zugriffe pro Tag auf sein Internetangebot. Das Geheimnis: In den letzten 3 Jahren hat das Unternehmen über 500 Videos ins Netz gestellt.

    Das sind die Erfolgsfaktoren bei Online-Videos:
    • Drehen Sie qualitativ hochwertige Videos. Bei Online-Videos kommt es weniger auf Ästhetik, sondern auf maximalen Nutzen für den Zuschauer an. Deshalb produziert ProGuitarShop alle Clips nach einem festen Arbeitsplan. Folgende Punkte werden hierbei durchlaufen: Eigenschaften des gezeigten Produkts recherchieren, Besonderheiten herausarbeiten, Drehbuch schreiben, Video aufzeichnen, zusammenschneiden und hochladen.

    • Zeigen Sie im Video, was Text und Foto nicht leisten können – ProGuitarShop stellt Videos ins Netz, in denen die Instrumente kurz angespielt werden; die technischen Details dagegen stehen im Beschreibungstext zum Video.

    • Bauen Sie eine Video-Bibliothek auf Ihrer Homepage auf – selbst zu nicht mehr ganz aktuellen Produkten. Vorteil: So machen Sie die Seiten für Suchmaschinen interessant.

    • Streuen Sie die Clips auf externen Seiten. Videos sollten nicht nur auf der eigenen Homepage, sondern auch auf Plattformen wie MyVideo, YouTube, Clipfish etc. eingestellt werden. Machen Sie Blogger, die in der Branche bekannt sind, auf neue Clips aufmerksam. ProGuitarShop geht noch weiter und bietet das Material auch den Gitarrenbauern an. Erfahrung: Vor allem kleinere Hersteller greifen gerne zu.

    • Beantworten Sie Fragen. Auf Seiten wie YouTube können die Nutzer Kommentare hinterlassen. Beobachten Sie das Feedback und beantworten Sie eventuell aufkommende Fragen.


    Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Ihr
    Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
    Markus Floßdorf
    Chefredakteur

    PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

     
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