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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 4. Mai 2010

Verzichten Sie auf „Spielchen“

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


widerstehen Sie bitte der Versuchung, in Preisverhandlungen mit einfallslosen Tricks zu arbeiten. In einer Zeitschrift für technische Einkäufer war einmal folgende Empfehlung zu lesen:

„Legen Sie sichtbar ein weißes Blatt auf den Tisch, auf dem handschriftlich Wettbewerber des Verkäufers und niedrigere Angebote notiert sind. Das aktiviert seine Wettbewerbsorientierung und begünstigt wettbewerbsfähige Preise.“

Es fehlte nur noch der Hinweis, die Zahlen mit einem Edding 500 zu schreiben. Solche Methoden sind selbst für Verhandlungs-Amateure leicht zu durchschauen. Allein schon deswegen, weil sie so plump und offensichtlich sind.

Wollen Sie mit solchen „Mätzchen“ arbeiten, dann lassen Sie das Mitbewerber-Angebot ein klein wenig, wie zufällig, aus der Mappe herausschauen. Und wenn Sie dann mal eben aus dem Verhandlungszimmer gerufen werden …



 

Beitrag 1:
Wie viele E-Mails sind zu viel? Die richtige Frequenz für Ihre E-Mail-Aussendungen

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    Werbepraxis aktuell
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Ist die Abbestellrate Ihrer E-Mail-Abos in den letzten Monaten in die Höhe gegangen? Dann könnte es nicht am Inhalt Ihrer E-Mails liegen, sondern an der Tatsache, dass Sie zu häufig welche versenden. Denn zu den häufigsten Gründen, E-Mails abzubestellen, gehört der Grund: zu viele E-Mails.
    Entscheidend ist also, die richtige Frequenz zu finden.

    Die WerbePraxis aktuell-Redaktion zeigt Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie mit einem besseren E-Mail-Management den richtigen Weg einschlagen.

    1. Wählen Sie die zu Ihrem Produkt passende Frequenz. Wöchentliche E-Mails von einem Autohaus oder Küchenstudio? Schwer zu ertragen. Es gibt viele langlebige Güter, die schafft man an und dann will man den Händler auf Jahre vergessen. Eine tägliche E-Mail von einem Leuchten-Shop mit dem Schnäppchen des Tages ist einfach unsinnig – es sei denn, Sie wären Architekt. Als Privatperson verfügen aber auch Sie wahrscheinlich nur über eine begrenzte Möglichkeit, Leuchten aufzuhängen oder aufzustellen.
    1. Schreiben Sie nicht dann, wenn Sie etwas zu sagen haben, sondern dann, wenn Ihr Kunde etwas von Ihnen lesen will. Ist eigentlich einleuchtend, aber in der Praxis schwer umzusetzen. Dazu hilft es, sich in den Kunden hineinzuversetzen: Ist es wirklich lebensnotwendig, täglich oder wöchentlich über die Angebote in einem Unterwäsche- oder Lampenladen informiert zu sein? Muss ich wissen, was es beim Baggerzahnhersteller „Bodo Maschinen“ jede Woche Neues gibt?

    2. Tägliche E-Mails nur, wenn der Kunde täglichen Informationsbedarf hat. Es gibt Unternehmen, die bringen es sogar fertig, ihren Kunden täglich E-Mails zu senden – und die sind auch noch froh darüber. Das dürfen Sie nur dann nachmachen, wenn Sie mit Nachrichten, Börsenkursen, frischen Lebensmitteln oder anderen Gütern handeln, deren Preis oder Beschaffenheit von Tag zu Tag wechselt. Dann lösen die täglichen E-Mails auch tägliche Bestellungen aus – ja, sie sind sogar notwendig, um über das aktuelle Angebot auf dem Laufenden zu sein. Tägliche E-Mails sind ansonsten tabu!

    3. Frequenz und Kürze hängen zusammen. Mal angenommen, Sie schreiben einen täglichen E-Mail-Newsletter, der gleich mehrere Bildschirmseiten zum Scrollen umfasst. Dann gehen die Anwender schon wegen der puren Informationsfülle in die Knie. Merke: Wer sich häufig an seine Kunden wendet, muss sich kürzer fassen als der, der nur einmal im Monat eine E-Mail verfasst.

    4. Segmentieren Sie Ihre Kunden. Wer häufig bei Ihnen bestellt, darf auch häufiger informiert werden. Mal angenommen, ein Kunde bestellt einmal im Quartal bei Ihnen, bekommt aber alle 3 Tage Post ins elektronische Postfach. Dann kann da etwas nicht stimmen.

      Es wäre falsch gedacht, mit stärkerer Mail-Penetration den Kunden zu häufigeren Bestellungen zu bewegen. Denn: Vielleicht ist sein Bestellrhythmus aus guten Gründen so gewählt. Perfekt wäre es, wenn Sie Ihre Information an Kunden nach deren Bestellrhythmus ausrichten – also Ihre Werbung ein paar Tage vorher versenden, bevor üblicherweise Bestellungen eingehen.

      Das zweite Selektionskriterium ist der Inhalt. Ein Nutzer, der sich in einem Garten-Shop ausschließlich für den Bereich der Aquarien interessiert, muss nicht wissen, dass neue Kanarienvögel oder diverse Mulchmäher bei Ihnen eingetroffen sind. In diesem Falle reduziert sich die Frequenz automatisch dann auf das richtige Maß, wenn Sie dem Kunden erst dann E-Mails senden, wenn es Neuigkeiten zu seinem Hobby gibt.

    5. Machen Sie Auswahlangebote. Bei Neukunden ist es jedoch schwer vorauszusagen, was sie interessieren könnte. In dem Fall bieten Sie mehrere Newsletter an und lassen die Kunden in einem Formular ankreuzen, zu welchen Themen sie informiert werden können. Machen Sie dazu auch Angaben über die Häufigkeit der von Ihnen versandten E-Mails und Newsletter.

    6. Lassen Sie die Kunden wählen, wie häufig sie informiert werden möchten. Bieten Sie doch einfach an, dass Kunden die Frequenz selbst bestimmen können, z. B. so:

      • täglich
      • wöchentlich
      • 2- bis 3-mal im Monat
      • bei Sonderangeboten und Preisreduzierungen




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    Beitrag 2:
    Die neue multipolare Weltordnung (Teil 3): Malaysia – neuer alter Wachstumsvorreiter Südostasiens

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    Zukunftsletter
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Nach Teil 1 dieses Beitrags aus dem Zukunftsletter (Polen: Heimlicher Krisengewinner mit großem Selbstvertrauen) und Teil 2 (Mexiko: Hochburg unbekannter Global Player) geht es hier nun um Malaysia, den „Asian Tiger Reloaded“ – mit Gelassenheit und Modernisierungslust auf der Überholspur.

    Malaysias Entwicklung gleicht einem Auf und Ab: erst hochgelobte, dann wieder verteufelte Volkswirtschaft – die sich stets anschickt, einer der Wachstumsvorreiter Südostasiens zu sein. Bereits vor der Finanz- und Wirtschaftskrise galt das kleine Land als ein „Tigerstaat“. Und nun ist Malaysia wieder auf der alten Erfolgsspur: Stabile politische Strukturen, intelligente Business-Vorhaben und konsistente Wirtschaftsförderung sorgen für positive Wachstumsaussichten.

    Das geografisch zweigeteilte Land profitiert vor allem von seinen nationalen Wirtschaftsförderprogrammen Genau zwischen Thailand, Indonesien und Singapur gelegen, ist Malaysia ein Ort politischer Stabilität und Brückenkopf vieler westlicher Unternehmen für den asiatischen Markt. Um Industrie, Bauwirtschaft, Handel und Tourismus anzukurbeln, werden mit dem zweiten Konjunkturpaket derzeit über 13 Milliarden US-Dollar in Infrastrukturen, den Arbeitsmarkt und Abwrackprämien gepumpt.

    Zu den größeren Bauprojekten gehören ein neues Terminal im Flughafen Kuala Lumpur und das Vorhaben der Gesellschaft Khazanah, die in Iskandar in Südmalaysia in die Errichtung einer Entwicklungszone investiert hat. Dort sollen Hotels, Themenparks und Universitäten entstehen. In Pekan entsteht ein petrochemischer und maritimer Industriepark mit Werften, Terminals für Flüssiggas und Öl sowie Industrieflächen.

    Kuala Lumpur: der Business-Hub Malaysias Kuala Lumpur dominiert als Trend-Metropole klar die Entwicklung des Landes. Die Stadt ist auch Trend-Hotspot und Shopping-Mekka für die Region sowie angesagtes Zentrum der Kreativszene.

    Kuala Lumpur grenzt an Selangor und das Klang Valley, einem attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort. Hier wird Geld investiert, verdient und wieder ausgegeben. Immer mehr Schlüsselindustrien und Technologiezentren verlagern ihren Sitz dorthin. Die Cyber City „Cyberjaya“, ein 50 km langer Hightech-Streifen, der im Rahmen des staatlich geförderten Projektes Multimedia-Super-Korridor entsteht, wird Hunderte IT- und Telekommunikationsunternehmen beherbergen.

    Verschiedene Dienstleistungs-Cluster setzen auf Malaysia

    Mittlerweile hat Malaysia die Öffnung von 27 Dienstleistungssektoren für ausländische Unternehmen beschlossen. Angepeiltes Wachstum des Sektors für das Jahr 2010: 5,6 %. Weiterhin zählt das Land zu den weltweiten Vorreitern im islamischen Bankwesen.

    Die Asiaten verbuchen durch konsequente Ansiedlungspolitik und Investoren-Marketing weiterhin Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen. Großzügige Steuerbefreiungen und -nachlässe helfen dabei. Die Schaffung zollfreier Exportzonen für internationale Industriebetriebe hat dazu beigetragen, dass Malaysia ein wichtiger Standort für die Herstellung elektronischer Bauelemente, Speicherchips und von Elektrogeräten ist. Die Insel Penang gilt als Silicon Valley Malaysias.

    Auch der Tourismus etabliert sich weiter als Hoffnungsträger der Wirtschaft

    Vor allem der Badetourismus Westmalaysias und der Ökotourismus in Ostmalaysia sind sehr bedeutsam für die wirtschaftliche Entwicklung. Zahlreiche Resorts, Clubs und Golfanlagen werden in den nächsten Jahren gebaut. Die Hauptstadt Kuala Lumpur gilt als Trendsetter für die Region, sie bietet als Shopping- und Kultur-Mekka Touristen und Bewohnern endlose Entertainment-Möglichkeiten.

    Die Metropole ist Schrittmacher des Landes und wachsender Kreativstandort. Das zeigt sich auch in den ständig neu entstehenden Bauten der Superlative: Mit den Petronas Towers hat Malaysia das zweithöchste frei stehende Gebäude der Welt. Aber nicht nur ausländische Shopping-Touristen strömen in die City, auch immer mehr Einheimische lassen die Kassen klingeln.

    Zukunftsletter-Einschätzung: Die Lage in Südostasien ist für Investoren ideal zur Markterschließung weiterer Regionen. Auf dem Weg zu einer modernen Industrienation ist Malaysia bereits sehr weit gekommen – man präsentiert sich heute insgesamt als sehr fortschrittlich. So hat Malaysia längst erkannt, dass auch der Umweltschutz immer wichtiger wird.

    Die internationale Völkergemeinschaft lobt den malaysischen Öko-Tourismus: Was die Umweltaktivität angeht, steht Malaysia im „Environment Performing Index 2008“ auf Platz 27 und damit vor Ländern wie Österreich, USA und den Niederlanden. Der malaysische „Way of Life“ gilt im Vergleich zu anderen asiatischen Metropolen als ruhiger und entspannter.

    Hier können Sie nochmals alle bisherigen Teile nachlesen:


    Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Ihr
    Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
    Markus Floßdorf
    Chefredakteur

    PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

     
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