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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 9. März 2010
Vorsicht: Neue Aktivitäten nicht überplanen!
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
beachten Sie bei neuen Geschäften: Ein Zuviel an Planung entfacht eine verhängnisvolle Dynamik. Wenn alle Beteiligten den Kopf voll haben mit Marktforschungsdaten, Annahmen und Konzeptdetails, werden sie blind für die Realität. Änderungen der Datenlage werden ignoriert oder mit einem „Das spielt für uns jetzt keine Rolle“ vom Tisch gewischt.
Trendletter-Tipp: Passen Sie deshalb auf, wenn Sie solche Effekte wahrnehmen. Versuchen Sie, die Planung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Bleiben Sie aufmerksam für veränderte Bedingungen während der Vorbereitung des Projekts. Passen Sie, falls nötig, an.
Beitrag 1:
Stapeln verboten – es gefährdet Ihren Erfolg
Der größte Zeitfresser in Büros ist weder die Plauderei in der Teeküche noch das private Telefongespräch zur Wochenendverabredung. Der größte Zeitfresser ist die Unordnung. Und die kommt schleichend, mit jedem Blatt mehr am rechten Schreibtischrand.
Langsam, aber unaufhaltsam wächst der Stapel, treibt Ihre unerledigten Aufgaben in beachtliche Höhen und peinigt mit jedem Anblick Ihr Gewissen. Das ist äußerst schlecht für Ihre Motivation, für Ihre Kreativität und für Ihre Flexibilität. Aber genau diese 3 Kriterien machen letztendlich den Erfolg Ihrer (PR-)Arbeit aus.
PR Praxis-Tipp: Vermeiden Sie konsequent jede Form des Stapels- Zeitungen: Ein alter Journalistenspruch besagt: Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Richtig. Das heißt konkret:
- Lesen Sie die Zeitung und geben Sie sie danach in den internen Umlauf.
- In der Zeitung befinden sich Artikel über Ihr Unternehmen? Werten Sie diese Artikel bitte am gleichen Tag aus, indem Sie sie aufkleben, mit Quelle und Angaben versehen, in den aktuellen Projektordner heften oder einscannen.
- Sie finden einen ausführlichen Hintergrundbeitrag, den Sie später vielleicht noch einmal verwenden könnten? Dann schneiden Sie ihn aus, versehen ihn mit Quellenangaben und lassen ihn bitte bis zu diesem Zeitpunkt in Ihrem Themenordner verschwinden.
- Pressemitteilungen: Jeden Tag erhalten Sie Pressemitteilungen von anderen Institutionen.
- Überfliegen Sie diese einen kurzen Augenblick und entscheiden Sie sofort, welche Mitteilung für Ihre Branche, Ihre Arbeit relevant ist.
- Heften Sie diese in Ihren Themenordner ab, machen Sie sich eventuell Terminnotizen oder leiten Sie die Mitteilung an die zuständige Abteilung zur Information.
- Alle übrigen Blätter: Bitte in den Papierkorb werfen.
- Einladungen: Als PR-Verantwortlicher Ihres Unternehmens erhalten Sie regelmäßig Einladungen zu Gesprächskreisen, Pressekonferenzen, Veranstaltungen.
- Entscheiden Sie bereits beim Lesen, welche Termine Sie wahrnehmen möchten, und antworten Sie sofort.
- Tragen Sie sich diese Termine in Ihren Kalender ein.
PR Praxis-Tipp: Wiedervorlagemappen sind überholt. Nach allen Regeln der Kunst verlagern Sie die Stapel lediglich vom Schreibtischrand zwischen die Mappenseiten. Eine einzige Ausnahme nur rechtfertigt die Nutzung von Wiedervorlagemappen: terminierte Einlasskarten für Veranstaltungen.
- Korrespondenz und interne Vermerke: Es ist eine schlechte Angewohnheit, Fragen aller Art an die Pressestelle zu schicken, denn das bedeutet für Sie und Ihre Mitarbeiter zusätzliche Arbeit.
- Sortieren Sie die Briefe sofort aus, die nicht Ihr Aufgabenfeld betreffen, und leiten Sie diese an die zuständige Abteilung mit kurzem Gruß weiter.
- Delegieren Sie nach Möglichkeit die Antwortschreiben an Ihre Mitarbeiter.
- Sortieren Sie die internen Vermerke in die Projektmappen, wenn keine direkte Antwort verlangt wird.
PR Praxis-Extra-Tipp: Um Ihren Schreibtisch stapelfrei zu halten, benötigen Sie 2 Dinge:
- Die passenden Ordnungssysteme
Als Ordnungssysteme für Pressestellen eignen sich:
- Hängeregister für Projekte
- Mappen für tagesaktuelle Aufgaben
- Ordner – digital oder altbewährt – für langfristige und dauerhafte Themen
- Der Terminplaner
Ordnung ist eng verbunden mit intelligenter Planung. Nehmen Sie sich Zeit, um Aktivitäten wochen- und tageweise zu planen. Notieren Sie täglich die wichtigsten Aufgaben und vergessen Sie dabei nicht die Zeitfenster für Ihre kreativen Gedanken, für Ihre Fachlektüre und Ihre Kontaktpflege. PR Praxis-Fazit: Ein aufgeräumter Schreibtisch vermittelt Ihnen ein Wohlgefühl und Ihren Kollegen, dass Sie Ihren Job erfolgreich gestalten. Stapel dagegen wirken chaotisch. Stapel wachsen in ungeahnte Höhen und verschlingen Dokumente und Zeit gleichermaßen. Mit einer konsequenten Arbeitsweise, den passenden Ordnungssystemen und einer intelligenten Aufgabenplanung begegnen Sie der Stapelfalle wirksam.
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So werden Sie ab sofort als Redner unschlagbar
Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden mit Ihrer nächsten Rede Ihre Zuhörer mühelos von den Zielen Ihres Unternehmens überzeugen. Oder in Ihrer Rede eine unpopuläre Maßnahme so darstellen, dass jeder die Notwendigkeit einsieht – sogar die „Gewohnheitsnörgler“!
Und nun stellen Sie sich vor, dass solche Reden – und viele weitere mehr – bereits für Sie geschrieben sind. Überzeugend im Stil. Mitreißend in der Wortwahl. Brillant im Aufbau und in der Struktur. Kurz: perfekt!
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Die BESTEN Reden von A bis Z bieten Ihnen einen riesigen Fundus an perfekten Musterreden und Zitate für jeden Rede-Anlass im Beruf, im Verein, in der Schule, in der Politik – und natürlich auch für private Rede-Anlässe: Abschied, Antritt, Begrüßung, Eröffnung, Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum, Neujahr, Laudatio, Trauer, Weihnachten und vieles mehr.
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Beitrag 2:
Die 5 wichtigsten Fragen im Kundengespräch
Wissen Sie, welches die 5 wichtigsten Fragen im Kundengespräch sind?
Der Rhetorik- und Verkaufstrainer Ingo Vogel stellt sie Ihnen in diesem Beitrag aus Verkaufsmanagement aktuell vor:
- Offene Informationsfrage
Beispiel: „Was erwarten Sie von einem guten …“; „Wie meinen Sie das?" Antwort: (Mindestens) ein vollständiger Satz Nutzen: Ideal zum Gewinnen von Informationen, Schaffen von Klarheit, Klären von „Bedenken“
- Bestätigungsfrage
Beispiel: „Sehen Sie das genauso?“, „Haben Sie sich das so vorgestellt?“ Antwort: Ja oder nein, Zustimmung oder Ablehnung Nutzen: Führt Teilentscheidungen herbei, ideal, um Einwände zu vermeiden
- Alternativfrage
Beispiel: „Wollen Sie lieber … oder ...?“, „Passt es Ihnen besser am ... oder am ...?“ Antwort: Bewegt sich innerhalb eines vorgegebenen Korridors Nutzen: Beschleunigt Entscheidung bzw. führt diese hierbei, gibt dem Kunden das Gefühl „Ich entscheide ...“ (ideal für Termingewinnung, Herbeiführung des Abschlusses)
- Geschlossene Frage
Beispiel: „Gefällt Ihnen das Produkt?“ Antwort: Ja oder nein, wenig Information Nutzen: Nur zum Herbeiführen von (Teil-)Entscheidungen verwenden!
- Suggestivfrage
Beispiel: „Sie wollen doch sicherlich auch, dass …“ Antwort: Ja! Stark manipulierend, kein Nein zulassend Nutzen: Bitte äußerst sparsam verwenden!
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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