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Dr. Eike Wenzel
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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 9. Februar 2010

Web 3.0 ist die Social-App-Economy

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


Wenn die Expertenmeinungen nicht völlig danabenliegen, sind wir bereits unterwegs in eine neue Netzökonomie, die sich um die genialen Applikationen drehen wird. Die Vision des Zukunftsletter:

Die User werden künftig Apps nutzen, um Dinge miteinander zu teilen, und dafür gutes Geld bezahlen. Ein Beispiel:
  • Zynga ist ein Social-Games-Imperium, das Apps vor allem für Facebook herstellt und schon jetzt 50 Millionen tägliche Nutzer willkommen heißt. In 2 Wochen im Oktober 2009 hat das Gaming-Unternehmen 830.000 US-Dollar damit verdient, eine bestimmte Sorte von (virtuellen) Kartoffelsamen an die Spieler-Community zu verkaufen.
  • Das beliebteste Produkt von Zynga ist tatsächlich ein Bauernhof-Spiel (www.farmville.com), das auf 20 Millionen aktive Nutzer kommt.
  • Das Geschäftsmodell der Social Apps ist nicht nur überzeugend, sonder auch sozial geerdet. Die Hälfte der eingespielten Umsätze für das Kartoffelsamen-App wurde haitianischen Schulkindern gespendet. Die Erlöse liegen jenseits der 100 Millionen US-Dollar.


 

Beitrag 1:
Das PS: Noch mehr Anreize für Ihren potenziellen Kunden!

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    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Das Postskriptum – oder PS – ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Direct-Mail-Angebots. Ja, wirklich. Denn das PS entflammt bei Ihrem potenziellen Kunden genau dann noch einmal den Wunsch nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung, kurz bevor er zum Bestellformular kommt.

    Manche Texter behaupten: Ein PS hat hauptsächlich den Zweck, das Angebot erneut aufzugreifen, zu untermauern oder zusammenzufassen.

    Falsch! So sollte es gerade nicht sein. Welche Wirkung erzielen Sie, wenn Sie Ihr Angeobt einfach nur wiederholen? Sie präsentieren es ohne jegliche Emotion. Und Sie wissen: Bei jeder Kaufentscheidung sind auch Emotionen im Spiel – daher sollten Sie diese auch beim PS ins Spiel bringen ...

    Kompakt-Kurs Werbetexten-Tipp: 5 Möglichkeiten für die Erzeugung eines starken und leidenschaftlichen PS
    1. Wiederholen Sie die Vorteile.
      Die einfachste Methode, mit der Sie Emotionen, die in Ihrem potenziellen Kunden stecken, wachrufen können ist: Erinnern Sie ihn noch einmal an all die wunderbaren Vorteile, in deren Genuss er dank Ihres Produktes kommen wird.

    2. Machen Sie ein weiteres Versprechen bzw. nennen Sie einen neuen, überraschenden Vorteil.
      Bewahren Sie sich einen (oder 2) erstklassige Vorteile und Versprechen auf, die Sie erst an dieser Stelle präsentieren.

    3. Sorgen Sie für ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit.
      Verabreichen Sie Ihrem Leser eine Extra-Dosis Glaubwürdigkeit ... ein hieb- und stichfestes Argument dafür, dass Sie und/oder Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung die Besten sind.

    4. Betonen Sie die Dringlichkeit.
      Motivieren Sie Ihren potenziellen Kunden zum raschen Handeln. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, da die meisten Menschen eher zögerlich sind.

    5. Wiederholen/verlängern Sie die Garantie.
      Wenn Sie Ihren potenziellen Kunden darauf hinweisen wollen, dass er nichts zu verlieren hat … wenn Sie die genauen Bedingungen näher erläutern wollen …, dann ist dies genau der richtige Zeitpunkt.

    PS: Hoppla, eines hätte ich fast vergessen. Es gibt noch ein weitere gute Variante des PS: Sie können darin eine neue Prämie oder ein weiteres Bonus-Geschenk vorstellen.

    Sehen Sie, wie das funktioniert? Wenn man es richtig anfängt, dann hält ein gutes PS immer eine angenehme Überraschung bereit!

    Mehr über leidenschaftliche und überraschende Varianten des PS erfahren Sie im Kompakt-Kurs Werbetexten.




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    Beitrag 2:
    In 4 Schritten zum Twitter-Profi

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    Trendletter
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Twitter wird zum Massenmedium und wird deshalb auch für Unternehmen zunehmend interessant.

    Doch bevor Sie sich jetzt gleich darauf stürzen, informieren Sie sich bitte über die Twitter-Risiken und geeignete Gegenmaßnahmen, über die wir in der letzten Ausgabe berichtet haben.

    Wenn Sie dann noch die folgenden Tipps aus dem Trendletter beachten, werden Sie schnell zum Twitter-Profi:
    1. Fragen Sie sich, ob Sie überhaupt dabei sein müssen.
      Sie finden über Twitter nur Gehör, wenn Sie regelmäßig Nachrichten einstellen, mindestens 3-mal pro Woche. Das macht viel Arbeit. Entscheiden Sie, ob Sie diesen Aufwand auf sich nehmen wollen.

    2. Registrieren Sie sich.
      Ein Konto bei Twitter zu eröffnen, dauert keine Minute und ist kostenlos. Grundsätzlich sollten Sie vorab festlegen, wer auf Twitter erscheinen soll: Sie als Person, das Unternehmen oder ein Produkt (auch das ist möglich). Nach der Registrierung bekommt Ihr Nachrichtenstrom (Feed) eine Adresse dieser Form zugewiesen: twitter.com/ihrname.

    3. Ziele festlegen.
      Sie können Twitter zum Beispiel nutzen, um über neue Produkte zu informieren. Oder Sie zeigen einfach nur Präsenz. Auch das wird wichtiger, denn immer mehr Kunden werden Sie in Zukunft über Twitter „anrufen“: Sie nehmen Kontakt auf, indem sie einen Kommentar in Ihrem Nachrichtenstrom hinterlassen („Können Sie sich mit einem Angebot bei mir melden?“).

    4. Richtige Inhalte und Sprache wählen.
      Nur wer Interessantes twittert, wird auch gelesen. Beispiele: Sonderangebote, Neues aus der Branche, fachliche Gedanken. Auch wer Einblicke in Privates gibt, findet schnell Abonnenten (Follower). Allerdings dürfte diese Variante im B2B-Geschäft kaum passend sein.

    Trendletter-Tipp: Zur Sprache: Derzeit geht es auf Twitter noch flapsig zu; doch in Zukunft wird auch hier der Kommunikationsstil wieder traditioneller. Also: Hände weg von allzu Kumpelhaftem!

    Auch wir twittern. Schauen Sie doch gleich mal rein und „folgen“ Sie uns:


    Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Ihr
    Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
    Markus Floßdorf
    Chefredakteur

    PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

     
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