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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 29. Dezember 2009

Werbung: Viele Firmen werben auf dem falschen Weg

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


überprüfen Sie Ihr Marketing-Portfolio, rät die Trendletter-Redaktion: Die meisten Unternehmen geben für klassische Werbemedien (z. B. Anzeigen, Plakate, Werbebriefe) zu viel Geld aus, für Online-Werbung zu wenig. Grund: Relevanz und Nutzung der Online-Kanäle werden zu niedrig eingeschätzt.

Beispiel: Die gedruckte Ausgabe des „Spiegel“ erreicht 6 Millionen Leser. Seine Online-Ausgabe hat 5,2 Millionen Einzelbesucher, diese lesen aber während eines Monats 100 Millionen Mal!

Überdies: Jeder der 60 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland sieht sich pro Tag 4 Videos im Netz an!

 

Beitrag 1:
Lift Letter: Der Werbebrief-Bestandteil, der Ihre Response um bis zu 50 % steigern kann

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    Kompakt-Kurs Werbetexten
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Ein Lift Letter ist normalerweise ein kurzer Brief, der von einer anderen Person als dem Briefautor stammt. Hierin spricht sich quasi noch eine weitere Person für das Produkt oder die Dienstleistung aus.

    Dieser Auszug aus dem Kompakt-Kurs Werbetexten führt Sie in die Geheimnisse des Lift Letter ein:

    Lift Letter können von Verlegern, Marketing-Leitern, Chefredakteuren, zufriedenen Kunden, berühmten Persönlichkeiten, Fachleuten oder auch dem Hersteller des beworbenen Produktes kommen. Oft wird das Produkt dann aus einer völlig anderen Perspektive dargestellt.

    Lift Letter verfolgen 2 Zielsetzungen:
    1. Sie sorgen dafür, dass der potenzielle Kunde mit guter Stimmung in den eigentlichen Werbebrief einsteigt.

    2. Sie geben ihm noch einen kleinen Schubs, nachdem er den Brief gelesen hat.

    Wie kann ein Lift Letter gleichzeitig beide Aufgaben erfüllen?Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Leser-Typen. Da ist der gewissenhafte Leser, der sich zuerst den Werbebrief vornimmt, ihn durchliest und anschließend alle begleitenden „Pforten“ studiert (wie z. B. Lift Letter, Garantien, Bestellformular).

    Nennen wir diesen Typ einmal Emil Eifer. Nachdem Emil Ihren Werbebrief gelesen hat, findet er zwar Gefallen an Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung, aber er ist noch nicht bereit für den Kauf. Mit einem starken Lift Letter geben Sie ihm dann den letzten Schubs, den er noch braucht, um zu kaufen (Ziel Nr. 2).

    Auf der anderen Seite haben wir Tim Turbo. Tim hat nie Zeit und möchte deshalb gleich zum Kern der Sache kommen. Also springt er ein bisschen herum ... liest das Bestellformular, die Garantie ... um herauszufinden, worum es überhaupt geht.

    Da er nicht viel Zeit hat, will er den Werbebrief schon fast zur Seite legen ... Doch dann fällt sein Blick auf den Lift Letter, und was passiert? Er beißt an! Er ist so fasziniert von dem, was er dort erfährt, dass er gut gelaunt in Ihren Werbebrief einsteigt (Ziel Nr. 1).

    Tipp des Kompakt-Kurs Werbetexten: Keine geballte Ladung!

    Erfolgreiche Lift Letter nehmen immer nur Bezug auf ein Argument ... dafür aber mit Nachdruck. Denn es ist praktisch unmöglich, direkt durch den Lift Letter zu verkaufen. Konzentrieren Sie sich besser auf ein einzelnes interessantes oder attraktives Merkmal Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung, und werten Sie es ein wenig auf.




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    Beitrag 2:
    Wie Sie jeden Zeitungsbericht professionell nutzen

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    PR Praxis
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Jeder Zeitungsbericht über Ihr Unternehmen ist einen Anruf in der Redaktion wert – so lautet die Formel für Ihre Kontaktpflege. Jeder Artikel über Ihr Unternehmen bietet Ihnen daher 3 wichtige Grundlagen für Ihre Pressearbeit:

    1. Sie dokumentieren mit einem Zeitungsbeitrag den Erfolg Ihrer Arbeit, wenn Sie Geschäftsführung und Kollegen davon unterrichten.

    2. Sie erweitern Ihren Presseverteiler um die Angaben zum Autor und zum Medium.

    3. Sie haben einen Anlass, den Verfasser des Beitrags anzurufen.

    PR Praxis-Tipp: Arbeiten Sie im Maßstab 1:1, und zwar zeitnahRufen Sie jeden Journalisten an, der positiv über Ihr Unternehmen berichtet. Denn diese Gelegenheit haben Sie sonst nur selten.
    • Wie viel Zeit haben Sie bereits damit verbracht, sich zu überlegen, wie Sie einen persönlichen Kontakt zu Journalisten herstellen können?

    • Wie oft versuchten Sie auf Veranstaltungen vergebens, ein Gespräch mit Journalisten zu führen?

    • Wie oft haben Sie in Redaktionen angerufen, um zu fragen, ob Ihre Pressemitteilung eingetroffen ist oder ob der Journalist Ihre Einladung zum Pressegespräch erhalten hat?

    • Wie oft haben Sie nach einem Redaktionsbesuch gefragt, um ausführlich mit einem Journalisten über Ihr Unternehmen zu sprechen?

    6 Kriterien aus PR Praxis für Ihren Redaktionsanruf
    1. Rufen Sie in der Zentrale der Zeitung an und fragen Sie gezielt nach dem Autor des Beitrags.

    2. Lassen Sie sich die Durchwahl geben und bitten Sie darum, das Gespräch durchzustellen.

    3. Bitte sprechen Sie nicht mit einem Kollegen, denn dieser kennt Ihr Unternehmen nicht, ist nicht im Thema und hat wenig Interesse und Zeit und damit wäre Ihre Chance vertan.

    4. Wenn der Autor des Beitrags am Telefon ist, stellen Sie sich kurz vor und geben ein kurzes, positives Feedback zum Beitrag.

    5. Bieten Sie dem Journalisten weitere Informationen auf Anfrage an und fragen Sie ihn, was seine Schwerpunktthemen sind.

    6. Ergänzen Sie Ihren Presseverteiler, und notieren Sie sich Datum und Thema des Telefongesprächs.

    PR Praxis-Tipp: Dieses Gespräch sollte kurz und verbindlich sein. Nehmen Sie nur den Artikel als Aufhänger. Es geht nicht um eine Unternehmenspräsentation, sondern lediglich um den persönlichen Kontakt, als dessen Aufhänger der Zeitungsartikel dient. Wenn die Unterhaltung positiv verläuft, bleiben Ihr Name und Ihre Funktion als PR-Verantwortlicher beim Journalisten präsent – bis zum nächsten Beitrag.


    Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Ihr
    Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
    Markus Floßdorf
    Chefredakteur

    PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

     
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