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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 1. Dezember 2009
Vorsicht: Plakat filmt!
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
eine beliebte Werbeform ist das Plakatieren an gut frequentierten Plätzen der Stadt. Als Information im Großformat überzeugen uns Unternehmen von Produkten und Parteien von Programmen. Aber die Wirkung dieser Installationen ist schwer belegbar. Dabei zählt gerade die Erfolgskontrolle einer jeden Werbeaktion zur ersten Pflicht für PR-Arbeiter.
Und um diese für die Plakatwerbung zu erfüllen, könnte sich der PR-Verantwortliche einige Stunden am Tage mit Heft und Stift auf der gegenüberliegenden Straßenseite positionieren und notieren, wer wann wie lange und mit welcher Stimmung das Plakat betrachtete.
Er könnte dann kategorisieren nach Geschlecht und Alter des potenziellen Konsumenten und nach dessen Verweildauer vor dem Motiv. Er könnte über Einkommen und Bildungsstand spekulieren und auf diese Weise eine Analyse zur Plakatwerbung anfertigen.
Aber es geht auch anders, meint die PR Praxis-Redaktion: Denn es gibt Billboards mit integrierten Kleinkameras, die genau diese Informationen liefern, die den Gefühlsausdruck bei der Motivwahrnehmung filmen und die Wirkung bildlich beweisen aufgrund veränderter Gesichtszüge innerhalb kurzer Sequenzen.
Datenschützer schreien auf. Werbestrategen dagegen sehen, wie sich Räume öffnen für neue, belegbare Erfolgskontrollen ... Vielleicht auch demnächst in Deutschland und bereits vor Jahren bestens erprobt auf dem Flughafen in Lissabon als interaktive Promotion für das Nokia-Handy N-90.
Beitrag 1:
6 Tipps, wie Sie Ihre Weihnachts-Spendenaktion werbewirksam durchführen
Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Schenkens. Das gilt auch für Geschenke im Geschäftsbereich. Viele Unternehmen verzichten allerdings auf teure Geschenke für Kunden und Lieferanten und spenden den für Geschenke vorgesehenen Betrag an eine Hilfsorganisation oder karitative Einrichtung.
Spenden statt Geschenke – das bringt viele Vorteile mit sich. So reduziert sich beispielsweise der Aufwand für Handling wie Geschenkeauswahl, Einkauf und Versand.
Und Sie können mit einer solchen Spendenaktion Ihr gesellschaftliches Engagement unter Beweis stellen. Wenn Sie es richtig anstellen, wird die Presse über Ihre Aktion berichten und Ihre Weihnachts-Spendenaktion entfaltet eine erhebliche Werbewirkung.
Die WerbePraxis aktuell-Redaktion hat hier 6 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Ihr Spendenengagement positiv beachtet wird und zum guten Image Ihres Unternehmens beiträgt:- Wählen Sie das passende Thema
Achten Sie darauf, dass das, was Sie unterstützen, zu Ihrem Unternehmen oder seinen Produkten passt. Machen Sie deutlich, warum Sie sich gerade für dieses Thema engagieren und was es mit Ihnen zu tun hat. Klar, dass sich McDonald’s für Kinderhilfsprojekte engagiert. Denn Kinderliebe haben sie mit allen Eltern, die von ihren Sprösslingen zu McDonald’s geschleppt werden, gemeinsam.
- Schalten Sie die Presse ein
Vergrößern Sie die Werbewirkung, indem Sie die Presse zu einem Ortstermin einladen. Zeigen Sie beim Spendenempfänger anschaulich, wofür Sie sich engagieren. Natürlich sind da Spendenengagements im Vorteil, die sich visuell darstellen lassen. Nicht die Höhe Ihres Schecks entscheidet, sondern das Bildmaterial für Ihren Artikel. Dokumentieren Sie per Foto, was für Ihre Spenden gekauft wird, zeigen Sie, wie Ihre Spende Betroffenen das Leben verbessert oder wie Sie selbst mit anpacken!
- Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein
Überlegen Sie, ob es neben der Geldspende auch eine Sachspende geben kann. Etwa indem Sie die Arbeitsleistung Ihrer Mitarbeiter zur Unterstützung für ein Hilfsprojekt einbringen. Beim Berliner Reiseveranstalter Viventura gibt es einmal monatlich einen Sozialtag. Die guten Taten reichen vom Ausmisten auf einem Kinderbauernhof bis zum gemeinsamen Südamerikanisch-Kochen mit Behinderten.
- Beziehen Sie Ihre Kunden mit ein
Wählen Sie das geeignete Sozialprojekt – und Ihre Kunden haben Spaß daran, es zu erleben. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, engagierte sich als Angestellter einer Werbeagentur für den Erhalt von Streuobstwiesen durch die Übernahme einer Pflegepatenschaft. Einmal im Jahr luden sie ihre Kunden zur Apfelernte ein und führten sie zu ihrem „persönlichen Erntebaum“.
- Bleiben Sie ganzjährig aktiv
Lassen Sie es nicht bei der Einmal-Aktion zu Weihnachten bewenden. Fragen Sie bei der Hilfsorganisation nach, was mit Ihrem Geld geschehen ist, und informieren Sie auch Ihre Kunden darüber.
- Nutzen Sie das Internet
Berichten Sie über das Engagement auch auf Ihrer Website. So fördern Sie nicht nur Ihre Werbewirkung, sondern auch die Öffentlichkeitsarbeit für die von Ihnen unterstützte Organisation.
WerbePraxis aktuell-Tipp: Suchen Sie gezielt lokale oder regionale Projekte und Organisationen. Dort lässt sich auch mit wenig Geld sehr viel bewegen!
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Wie Sie jetzt PowerPoint- Präsentationen zaubern, die beeindrucken
In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“. Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“
PowerPoint bietet eine Fülle von Funktionen zum Gestalten professioneller Präsentationen. Aber nicht alle Möglichkeiten des Programms sind für jeden Zweck geeignet und sinnvoll. Wie lassen sich Ideen und Informationen visuell so aufbereiten, dass sie beim Publikum ankommen und wirken?
PowerPoint aktuell liefert Ihnen jetzt jederzeit schnelle Hilfe und viele Aha-Effekte bei der Erstellung und Gestaltung Ihrer Präsentationen mit PowerPoint. Tipps für Ihre Präsentationen vor Publikum helfen Ihnen, Ihre Präsentationen perfekt vorzutragen.
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Beitrag 2:
Die Service-Panne wird Anlass für Neugeschäft
Wenn es im Service eine Panne gibt, wird oft nur das unmittelbare Problem beseitigt. Beispiel der Trendletter-Redaktion: Der Kunde wartet schon lange auf die Lieferung. Er ruft an und beschwert sich. Daraufhin wird Lieferung für den nächsten Tag versprochen.
Ergebnis: Der Kunde ist zwar bedient, bleibt aber unzufrieden. Zudem wird nicht verhindert, dass diese Panne beim nächsten Kunden wieder passiert.
Vorausschauende Unternehmen aber flicken ihre Service-Mängel nicht nur – sie nutzen Beanstandungen, um den Prozess zu verbessern.
Dieses Vorgehen gewinnt an Gewicht, weil sich so der Anteil zufriedener Kunden erhöhen lässt (und damit die Quote der Wiederholungskäufer). Was also ist für den Service von morgen zu tun?- Der Kunde erwartet nicht nur, dass der Service-Mangel behoben wird. Er will eine Entschuldigung, eine Erklärung und die Zusicherung, dass derselbe Fehler nicht noch einmal vorkommt. Was den Kunden am meisten nervt, ist nicht schlechter Service, sondern der Eindruck, dass das System nicht geändert wird.
- Der Manager, der für den Prozess verantwortlich ist, will in der Regel möglichst wenig Beschwerden. Kommt doch eine solche, veranlasst er eine Einzelfall-Lösung. Diese Praxis sollte geändert werden: Beschwerden werden erfasst. Auswertung erfolgt gemäß dieser Vorgabe: Was muss am Prozess geändert werden, damit sich diese Pannen nicht wiederholen?
- Der Kundenbetreuer sollte nicht allein gelassen werden, dann kommen Aussagen wie: „Ich weiß, dass das bei uns nicht klappt. Ich kann nichts ändern, es ist mir auch egal.“ Die Haltung ist tödlich für Folgeaufträge. Darum brauchen Kundenbetreuer Unterstützung: Manager schätzen die Meinung der Kundenbetreuer, fragen nach Verbesserungen – und setzen sie um. Überdies sollte es Freiräume für Kulanz, Entschuldigungen und Entschädigungen geben.
Trendletter-Einschätzung: Wer sein Geschäft mit Wiederholungskunden stärken will, optimiert die Kundenerfahrung auf jeder Stufe der Service-Kette. Auch bei Service-Pannen sollte der Kunde unterm Strich eine gute Erfahrung machen.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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