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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 3. November 2009
Genialer Technikspaß für einen Apple und ein Ei
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Apple hat wieder einmal allen gezeigt, wie man mit Applikationen begeisterte Kunden gewinnt: nicht 100 neue Features wahllos auf ein Handy knallen, sondern schlaue und witzige Applikationen für ein paar Cent anbieten. Im April 2009 standen 35.000 Apps zur Verfügung, im Juli waren es bereits 65.000. Uns gefallen momentan Apps sehr gut, die das iPhone (und den iPod) zu Fahrradcomputern machen: das Bremslicht für Bikes, BrakeLights von Izaxon AB, 0,79 Euro, und der CycleMeter, ebenfalls für 0,79 Euro.
Beitrag 1:
eBay: Marketing durch „kuriose Auktionen“
Originelle oder kuriose Auktionen können Sie in zweierlei Hinsicht als kostengünstiges Instrument einsetzen: als Verkäufer oder als Käufer. Über „kuriose Auktionen“ wird in den Medien oft berichtet, diese werden dann tausendfach beachtet.
Hier 3 Beispiele aus WerbePraxis aktuell:
- Ein kompletter ICE unter dem Hammer
Im April 2004 landete die Deutsche Bahn (DB) einen Aufsehen erregenden Marketing-Coup und versteigerte einen kompletten Intercity-Express für einen Tag. Darüber wurde in allen Medien berichtet, die Online-Auktion wurde intensiv beobachtet. Die DB machte somit preiswerte Werbung für die Möglichkeit, auch ganze Züge von historischen Dampfloks bis hin zum ICE 3 zu ersteigern.
Der Höchstbieter war eine Softwarefirma aus Westfalen, welche natürlich sehr von der enormen Medienaufmerksamkeit dieser Auktion profitierte und für nur 30.200 Euro neben Werbung auch noch einen schönen Betriebsausflug bekam. Den Erlös stiftete die Deutsche Bahn für bedürftige Kinder.
- Jungfrau auf dem Toast
Die US-Bürgerin Diana Duyser meinte, in ihrem Toast die Jungfrau Maria erkennen zu können, und bewahrte diese Reliquie 10 Jahre lang auf, ehe sie den das „Heiligen-Brot“ auf eBay versteigerte.
Immerhin 70.000 Dollar will Diana seither im Casino gewonnen haben. Tatsächlich brachte ihr der Toast Glück: Höchstbieter war mit 28.000 US-Dollar GoldenPalace.com, ein Online-Casino, das oft bei derart bekannten Auktionen zuschlägt und so Werbung für sich macht.
- Der bekannteste Six-Pack Deutschlands
Zumindest die Verkäuferinnen waren vom Erfolg ihrer Auktion im November 2003 ein wenig überrascht: Die 6 Mädels aus Gütersloh hatten einen Kasten Bier angeboten. Der Clou dabei: Sie boten persönliches Überbringen und damit Party-Stimmung an.
Die Auktion wurde deutschlandweit bekannt, Gewinner war ein Internet-Millionär, der für 25.050 Euro viel Werbung für sich, seinen Online-Buchhandel und eine Münchener Disko bekam. Zumindest in der Bundesrepublik dürfte diese Auktion diejenige mit den meisten Nachahmern sein: In den Monaten danach gab es Tausende ähnlicher Angebote.
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Beitrag 2:
Pressearbeit: So bringen Sie Ihr Unternehmen künftig in die Medien
Wenn es darum geht, Werbebotschaften zu verbreiten, spielen Blogger eine wachsende Rolle: Die Verfasser von Internet-Tagebüchern sind mittlerweile wichtige Multiplikatoren und ergänzen die traditionelle Fachpresse.
Um Blogger besser anzusprechen, hat der Mineralwasserhersteller Volvic seinen Pressebereich im Internet komplett auf die Bedürfnisse der neuen Presse umgestellt.
Der Trendletter hat für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst: - Die Pressestelle ist auf allen Kanälen erreichbar.
Kontaktpersonen sind nicht nur per Telefon und E-Mail, sondern auch per Internet-Telegramm (Instant Messaging) und Internet-Telefonie (Skype) erreichbar. Wichtig: Sie treten dabei persönlich in Erscheinung, etwa indem sie auf ihre persönliche Seite in einem sozialen Netzwerk wie Xing verweisen.
- Videos und Fotos ergänzen Pressetexte.
Auf der Presse-Homepage von Volvic sind Videos und Fotos hinterlegt, außerdem können Präsentationen und Hintergrund-Dokumente heruntergeladen werden. Dazu werden Dienste wie YouTube, Flickr oder Slideshare genutzt. Vorteil: Journalisten und Blogger können die Inhalte leicht als Link übernehmen.
- Journalisten bedienen sich selbst.
Pressemitteilungen werden als so genannter RSS-Feed angeboten, als Nachrichtenstrom, den die Journalisten selbstständig und ohne vorherige Registrierung abonnieren können. Vor allem Blogger schätzen diese Unverbindlichkeit.
- Kommentare sind willkommen.
Alle Inhalte im Pressebereich können, wie bei einem Weblog, kommentiert werden.
- Für Google optimieren.
Alle Maßnahmen haben den positiven Nebeneffekt, dass die Presseseite in den Ranglisten der Suchmaschinen ansteigt.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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