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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 20. Oktober 2009
55 Profi-Tipps für Power-Briefe und Mailings
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
wann immer Sie einen Werbebrief schreiben müssen, sollten Sie diese 55 Profi-Tipps griffbereit haben. Sie enthalten eine kleine Auswahl wichtiger Werbetext-Geheimnisse – aufbereitet in übersichtlicher Checklisten-Form. Sie finden Sie hier:
55 Profi-Tipps für Power-Briefe und Mailings.
Beitrag 1:
E-Mail-Marketing: So umgehen Sie Fallstricke und steigern die Wirkung
E-Mail-Marketing liegt im Trend. Denn es ist eine schnelle und moderne Form der Werbung und Kundenbindung. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage über die Anzahl der abonnierten Newsletter Ergebnis: Immerhin lesen 72 % der deutschen Internet-User bis zu 5 Newsletter regelmäßig.
PR Praxis nennt Ihnen in diesem Beitrag Kriterien, mit deren Hilfe Sie Ihre E-Mail-Newsletter optimieren können: Wiedererkennungswert:
- Ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich um einen Newsletter Ihres Unternehmens handelt?
- Nennen Sie Ihren Namen bzw. den Namen Ihres Unternehmens im Absender?
Betreffzeile: Spätestens hier entscheidet der User – also auf den zweiten Blick –, ob er die E-Mail öffnet.
- Stellen Sie in der Betreffzeile den Nutzen des Newsletters heraus.
- Werfen Sie mit wenigen Worten ein Schlaglicht auf den Inhalt.
- Formulieren Sie in sachlichem Stil und verzichten Sie auf Werbe-Geblubbere in der Betreffzeile.
Achtung Spam!
Damit Ihre E-Mail überhaupt dort landet, wo sie landen soll, nämlich im E-Mail-Eingang des Abonnenten, darf sie nicht im Spam-Filter von Provider oder Nutzer hängen bleiben.
- Streichen Sie nicht auffindbare E-Mail-Adressen umgehend aus Ihrem Verteiler.
- Achten Sie auf die korrekte Schreibweise des Empfängers.
- Schreiben Sie Ihre Adresse korrekt mit Namen und Organisation, und verzichten Sie auf ausgefallene Wort- und Zahlenkombinationen.
- Verzichten Sie in der Betreffzeile auf Zahlen, Interpunktion und Superlative.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Mail-Server vertrauenswürdig ist.
Spannungsbogen: Bauen Sie Ihren Text leserfreundlich auf.
- Das Wichtigste zuerst: Welchen Nutzwert, welchen Vorteil hat der User, wenn er Ihren Text liest? Packen Sie diese Information in die Head- und Subline.
- Bringen Sie Ihr bestes Argument im Teaser.
- Platzieren Sie nach dem Teaser den Link auf Ihre Hompepage, eine Bestellmöglichkeit, ein Kontaktformular, eine Mitgliedschaft etc., bevor die Konzentration ab der Seitenmitte nachlässt.
- Fächern Sie nachfolgend die Details auf, und zwar kurz und knackig, ohne Fremdwörter und Ausschweifungen.
- Unterschreiben Sie nach dem Schlussgruß mit vollem Namen, und fügen Sie darunter die komplette Anschrift des Unternehmens an.
- Bieten Sie eine direkte Möglichkeit, den Newsletter abzubestellen, und zwar ohne Umweg über Ihre Website.
Achtung: Versenden Sie Newsletter nur mit vorheriger Einwilligung (so genanntes Permission-System). Das ist gesetzlich in § 4 Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG) geregelt. Den Gesetzestext finden Sie beispielsweise unter www.datenschutz-bayern.de.
Ihr Newsletter ist kein Pressetext – und daher dürfen Sie im Text
- den Leser direkt ansprechen, an Gefühl, Herz und Verstand appellieren,
- Beispiele aus dem Alltag plastisch formulieren und so ein Déja-Vu-Erlebnis erzeugen,
- Metaphern verwenden,
- Slogan und Werbemotto verwenden,
- Vorteile hervorheben, Versprechen machen,
- rhetorische Fragen und manchmal auch umgangssprachliche Ausdrücke Ihrer Zielgruppe verwenden, z. B., um Verständnis für Jugendliche zu suggerieren,
- freundschaftlich, verständnisvoll, wohlwollend oder kollegial formulieren. Auch dürfen Sie Ihren Newsletter mit einem Appell beenden.
PR Praxis-Fazit: Mit einem Newsletter steigern Sie Ihren Bekanntheitsgrad und erreichen eine kontinuierliche Kundenbindung. Allerdings gilt es zunächst, das Einverständnis zum Versenden Ihres E-Mail-Newsletters sicherzustellen, Spam-Hürden zu umgehen und dem User durch konkrete Hinweise auf Nutzen und Mehrwert Anreize zum Lesen zu bieten.
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Beitrag 2:
Mit dem Schönen Geld verdienen: Positionieren Sie sich als Artist-Entrepreneur
Auf dem amerikanischen Markt gibt es bereits die ersten Kurse für Künstler, die nicht nur dem Schönen, Guten, Wahren zuarbeiten, sondern damit auch gutes Geld verdienen: artsentrepreneurship.com.
Und wenn es zutrifft, dass kreative Berufe in Zukunft immer stärker für Wachstum und Wohlstand sorgen werden, dann wird es Zeit, dass sich auch Deutschlands kreative Klasse mit dem Business-Modell Künstler vertraut macht.
In der Studie „Sinnmärkte“ des Zukunftsinstituts ist nachzulesen, dass die Kulturwirtschaft mittlerweile die drittgrößte Branche (2,6 % des BIP) hinter Maschinenbau und Automobil ist.
Wie die Zukunftsletter-Redaktion festgestellt hat, sind hierbei speziell 3 Trends wichtig:- Ein neuer Markt entsteht: Wir erleben gerade einen veritablen Boom der individuellen, persönlichen und Do-it-yourself-Produkte. Dabei entsteht auch ein neuer Markt zwischen Selbermachen, Kunsthandwerk und Kunst.
- Internet als revolutionärer Vertriebsweg: Das Internet entwickelt sich immer mehr zu einem Medium, das Künstlern ein (mitunter hochspezialisiertes und fachkundiges) Publikum anbietet. Als Folge daraus hat sich im Netz ein Kunstmarkt entwickelt, auf dem mehr als ordentliche Preise zu erzielen sind und auf dem sich potente Kunstkäufer und -mäzene tummeln.
- Digitalisierung demokratisiert Produktion: Digitalisierung und der Trend zu User-generated-Content haben in den vergangenen rund 5 Jahren die Kunst-Produktion enorm vergünstigt und eine Vielzahl an neuen Vertriebswegen geöffnet. Wer heute einen Film anbieten möchte, muss nicht mehr bei der Filmförderung um Millionenbudgets betteln; Platten-Majors gehören ebenfalls zu den Dinosauriern der Märkte.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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