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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 8. September 2009

Gesprächsanknüpfung: So funktioniert es wirkungsvoll

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


Uwe Glomb, Top-Verkäufer und Coach, empfiehlt: Wenn Sie nach einem ersten Verkaufsgespräch wieder Kontakt aufnehmen, kommen Sie am schnellsten voran, wenn Sie gleich zu Beginn des Gesprächs Dinge erwähnen, die Sie aus dem ersten Gespräch her wissen.

Zum Beispiel: „Letzte Woche sind wir zusammengesessen und haben über Möglichkeiten gesprochen, wie Ihre Lagerhaltung minimiert werden kann.“

So findet der Angerufene schnell wieder das Vertrauen zu Ihnen und befindet sich auch blitzartig wieder in der Situation, die Sie zuletzt mit ihm besprochen haben.

 

Beitrag 1:
Diese 7 Kriterien erfüllt eine gute Agentur

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    PR Praxis
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Es ist nicht einfach, die richtige Agentur zu finden. Und dabei ist die Wahl einer Agentur oftmals entscheidend für Ihren PR-Erfolg. Aber wie erkennen Sie die Agentur, die es versteht, Ihre Werbelinie zu entwerfen, Ihre Identität sichtbar zu machen, Ihr Image zu stärken?

    Die kreativste Idee nützt wenig, wenn es an der Umsetzungsstrategie mangelt, und die teuerste Kampagne läuft ins Leere, wenn Bild und Botschaft nicht stimmig sind.

    PR Praxis-Tipp: Aber es gibt konkrete Hinweise, die Ihnen die Wahl erleichtern.
    1. Kriterium: Branchenkenntnisse

      Weist die Agentur einschlägige Erfolge in Ihrer Branche auf? Damit können Sie Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzen und sicher sein, dass die Agentur die Probleme und Chancen Ihres Geschäftsumfeldes kennt.

    2. Kriterium: Das erste Gespräch

      Das erste Gespräch ist für Sie kostenlos. Dennoch sollte der Agenturinhaber persönlich oder ein erfahrender Senior-Partner sich Zeit für Sie nehmen.

    3. Kriterium: Das Briefing

      Wenn das erste Gespräch Vertrauen und eine gleiche Wellenlänge erkennen lässt, wenn Sie ein gutes Gefühl für eine Zusammenarbeit haben, dann händigen Sie der Agentur das Briefing zum Auftrag aus. Am Beispiel einer geplanten Kampagne enthält das Briefing:

      • kurze Beschreibung des Auftrags,

      • Formulierung des Kampagnenziels,

      • Definition der Zielgruppe,

      • Aufforderung zur Präsentation hinsichtlich Kampagnenkonzept und Umsetzung,

      • Bitte um einen Mediaplan, der so wohl die klassischen wie auch die Online-Medien berücksichtigt,

      • Unternehmensgeschichte,

      • Unternehmensdaten,

      • Kommunikationskonzept,

      • CD-Manual,

      • Kampagnenbudget,

      • Honorar für die Präsentation.

    4. Kriterium: Präsentation

      • Beginnt die Agentur mit einer kurzen Eigenvorstellung und endet mit einem konkreten Ergebnis?

      • Weist die Präsentation eine gute Gliederung und Struktur auf?

      • Greift die Agentur Ihr Briefing auf?

      • Sind die vorgeschlagenen Aktionen realistisch und finanzierbar?

      • Trifft die Agentur Ihren Ton, Ihre Sprache, Ihre Bilder?

      • Händigt Ihnen die Agentur ein übersichtliches und gut durchdachtes Konzeptpapier aus?

    5. Kriterium: Agenturstruktur

      Wer ist Ihr Ansprechpartner? Ein ständiger Wechsel ist nervig und kostet Zeit für immer neue Erklärungen. Die Agentur sollte zudem über eine eigene Text- und Grafikabteilung verfügen oder in einem festen Netzwerk verankert sein.

    6. Kriterium: Vertrag

      Wenn jeder Anruf Geld kostet, dann sprengen die Gespräche bald Ihr Budget. Das sollte so nicht sein. Die Bereitschaft zu pauschalen Preisen muss erkennbar sein und ein Austausch zwischendurch zur Klärung der Lage als Vorteil für beide Seiten betrachtet werden.

    7. Kriterium: Zusammenarbeit

      Eine gute Agentur zeigt Interesse an Ihrem Unternehmen, unabhängig von dem konkreten Auftrag. Sie hat Interesse an Ihrem Geschäftsbericht, an Ihrer Mitarbeiterzeitung und daran, zum Tag der offenen Tür Ihres Unternehmens auf der Gästeliste zu stehen. Sie ist bereit, Tipps zur Optimierung Ihrer Aktionen zu geben.

    PR Praxis-Fazit: Die richtige Agentur für Ihr Unternehmen erkennen Sie weder an der Größe noch am Preis, sondern an klaren Indikatoren. Darüber hinaus jedoch zählt die Chemie zwischen Agentur und Unternehmen, das Vertrauensverhältnis, das mit jedem Gespräch wächst.



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    Beitrag 2:
    Vita Needle: Warum die „Firma ohne Altersgrenzen“ funktioniert

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    Trendletter
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Der typische Mitarbeiter von Vita Needle ist 75 Jahre alt. Die jüngsten Angestellten sind um die 60, die ältesten 80plus. Der Metallverarbeiter mit 40 Mitarbeitern wächst pro Jahr um 10 %. Dieses extreme Beispiel aus dem Trendletter zeigt: In einer alternden Gesellschaft ist es möglich, mit Mitarbeitern weit jenseits der Pensionsgrenze erfolgreich im Geschäft zu sein.

    Einige Einzelheiten: Vor Jahren hatte das Familienunternehmen (5. Generation) Probleme, Mitarbeiter zu finden. Firmeninhaber Frederick Hartmann suchte qualifiziertes Personal für die Produktion in Teilzeit. Es bewarben sich nur Rentner.

    Als der Unternehmer die ersten Bewerber eingestellt hatte, verflog seine anfängliche Skepsis. Die Alten liefern hochwertige Arbeit, sind motiviert und loyal. Sie achten mehr auf ihre Gesundheit als die jüngeren Kollegen und sind seltener krank. Sie haben keine Belastungen mehr durch Elternabende in der Schule, Hausbau oder kranke Kinder. Niemand hat den Plan, nach 2 Jahren die Firma zu wechseln.

    Wiederkehrende Problemlagen bei einer Hochalter-Belegschaft:Es gab große Widerstände und Kündigungsdrohungen, als der PC eingeführt wurde. Mit Spezialtrainings am Rechner wurde dem begegnet. Im Winter, wenn die Straßen verschneit sind, erscheinen die meisten Mitarbeiter nicht zur Arbeit – aus Angst vor Unfällen. Wenn Mitarbeiter krank werden, dauert es manchmal Monate bis zur Genesung.

    Vita Needle hat auch die Motivlage erforscht, warum Rentner wieder arbeiten wollen. So zeigte sich: Manche benötigen das Geld. Aber Finanzielles steht selten im Vordergrund. Die Wiedereinsteiger wollen gebraucht werden. Andere kommen, weil sie der Gratisarbeit in Kirchen, Vereinen oder Selbsthilfegruppen überdrüssig sind (Volunteer-Burnout).

    Weitere Motive: Pausenlose Zweisamkeit mit dem Ehepartner ist nicht machbar, Ausweg aus der Einsamkeit des Rentnerdaseins, Flucht vor Stress mit den Enkelkindern.

    Trendletter-Einschätzung: 2 Gründe können den Ausschlag geben, dass Sie auch in Ihrem Unternehmen verstärkt Ältere einsetzen: 1) Fachkräfte- und Bewerbermangel, 2) Sicherung einmal erworbenen Firmenwissens vor Verlust.


    • Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

      Ihr
      Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
      Markus Floßdorf
      Chefredakteur

      PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

       
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