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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 11. August 2009
Nie wieder im Stau stehen
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
wer in Berlin schnell mit dem Auto vorankommen will, sollte den Lieferfahrzeugen des Paketdienstes DHL folgen. Einige der LKW werden derzeit mit einem völlig neuen Navigationssystem ausgestattet: Es verwendet nicht die offiziellen Staumeldungen aus dem Verkehrsfunk, sondern Daten von 500 Taxis, die mit speziellen Sendern ausgestattet sind.
Sie melden an einen Zentralcomputer, sobald sich das Taxi längere Zeit nicht vorwärts bewegt (beim Warten deaktiviert der Fahrer das System). Diese Daten wiederum nutzen DHL-Wagen, um ihre Route zu planen.
Trendletter-Prognose: Auch für normale Autos wird es demnächst solche intelligenten Routenplaner geben. Voraussetzung: Genug Autofahrer sind bereit, die eigenen Positionsdaten in das System einzuspeisen.
Beitrag 1:
Wenn Sie Ihr eigener Chef werden wollen, müssen Sie sich selbst motivieren können
Die meisten frischgebackenen Werbetexter müssen zunächst lernen, sich selbst zu motivieren. Schließlich gibt es keinen Chef mehr, der ihnen über die Schulter schaut. Doch wie bringen Sie die nötige Selbstdisziplin auf?
Bei Aufträgen von Kunden ist der fixe Abgabetermin ein wichtiges Kriterium. Auch das Honorar, das Sie erhalten werden, kann eine gute Motivation sein. Vor allem, wenn Sie daran denken, welche kleine Belohnung Sie sich davon leisten können. Je schneller Sie den Auftrag fertig haben, desto eher bekommen Sie Ihr Geld.
Und während Sie noch lernen, ist die beste Motivation das freie Leben, das Sie bald führen können.
Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Wer einen Berg versetzen will, muss zunächst einzelne Steine heben.“ Damit Sie Ihre Arbeit bewältigen – und vorankommen –, sollten Sie Ihr Ziel daher in überschaubare Schritte unterteilen. Dann sollten Sie sich fest vornehmen, jeden Tag mindestens einen Punkt zu erledigen – ganz egal, wie hektisch es auch sein mag.
Wenn man gerade angefangen hat, kommt es einem meist vor, als käme man überhaupt nicht voran. Aber nach und nach summieren sich die kleinen Schritte, Sie machen Fortschritte – und irgendwann haben Sie es geschafft!
Wenn Sie Ihren ersten Kunden an Land ziehen wollen, müssen Sie auf die richtige Gelegenheit warten, tief durchatmen … und sich einfach trauen!
Wie aber kommen Sie an den für Sie so wichtigen ersten Kunden? Der für Sie so wichtig ist, wie er Sie in Ihrer Entscheidung, Werbetexter zu werden, bekräftigt und Ihnen das Selbstvertrauen gibt, dass Sie auf dem richtigen Weg sind?
Hier 2 Vorschläge aus dem Kompakt-Kurs Werbetexten: - Vorschlag: Studieren Sie die Mailings, die Ihnen über den Weg laufen, versuchen Sie sie zu analysieren. So werden Sie schon bald so weit sein, dass Sie erkennen können, ob in einem Verkaufsbrief etwas fehlt – und ob Sie es besser machen können. Wenn dies der Fall ist, sind Sie am Zug! Geben Sie Ihr Bestes.
Und wenn Sie sicher sind, dass Sie gute Arbeit geleistet haben, dann schicken Sie einen Teil Ihrer Neufassung als Appetithappen an die Marketingabteilung des Unternehmens, das den Brief verschickt hat.
- Vorschlag: Kontaktieren Sie regionale (oder auch nationale) Unternehmen, deren Werbung Sie regelmäßig per Post erhalten oder in Zeitungen und Magazinen sehen. Fragen Sie nach, ob man bereit wäre, Ihnen einen Probeauftrag zu erteilen oder die Gelegenheit zu geben, den derzeitigen Standard zu übertreffen.
Der Kompakt-Kurs Werbetexten hält außer diesen beiden Vorschlägen noch viele weitere Ideen für Sie bereit, wie Sie an neue Kunden kommen und welche Aufträge Sie als Werbetexter für Ihre Kunden übernehmen können.
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Wie groß ist Ihr Büro-Simplify-Potenzial?
Was machen Sie mit den zig Entscheidungen, die täglich von Ihnen gefordert werden? Was machen Sie zum Beispiel mit einem Papier, das auf Ihrem Schreibtisch liegt und Sie mit einem großen Fragezeichen anblickt? Wohin ablegen? Wann und wie damit anfangen? Legen Sie solche Unterlagen auch irgendwann entnervt beiseite – auf den berühmten „Das-mache-ich-später-Stapel“?
Die Art, wie Sie mit diesen kleinen WENNs,WARUMs,WOHINs und ABERs umgehen, entscheidet über Ihre Effizienz, über Ihre Produktivität, über Ihre Freizeit und zum guten Schluss natürlich über Ihr Einkommen.
Die Frage ist also: Wie schaffen Sie es, Ihre Zeit immer zu Ihrem Vorteil zu nutzen? Sind Sie nicht auch viel zu oft mit Dingen beschäftigt, die Sie nicht weiterbringen, die aber von Ihnen irgendwie gemacht werden müssen?
So nutzen Sie Ihre Zeit immer zu Ihrem Vorteil
Beitrag 2:
Der Selfness-Trend: Die neue Kultur der Selbstsorge
„Wellness bricht aus dem Korridor der Verwöhnungs- und Entspannungswünsche aus und wird zur konsequenten Arbeit am Selbst“, so beschrieb Matthias Horx Anfang 2004 im Zukunftsletter einen aufkeimenden Trend. Er prägte dafür den Begriff Selfness und benannte damit den unerfüllten kollektiven Wunsch nach Selbstveränderung, Selbstkompetenz und Selbstverwirklichung, der in der postindustriellen Gesellschaft zum zentralen Bedürfnis wurde.
Wie aus dem Wellness-Trend WELLNEPP wurde
Wellness ist in den vorangegangen Jahren zu einem großen Hype-Thema geworden. Alles wurde auf einmal mit dem Etikett „Wellness“ versehen: von der mageren Fleischwurst bis zum Holzkohlebrikett.
Auch wenn das gesellschaftliche Bedürfnis nach Wohlfühlfaktoren und Erholung vom Alltagsstress weiterhin Bestand hatte, machte sich doch die Erkenntnis breit, dass sich Lebenszufriedenheit nicht einfach durch passives Entspannen in der Saunalandschaft konsumieren lässt.
Ging es bei Wellness noch um das Erlangen einer körperbetonten Balance aus einer passiven Entspannungshaltung heraus, geht der Selfness-Begriff weit darüber hinaus. Es zielt auf einen authentischen und ausbalancierten Umgang mit dem eigenen Selbst sowie auf die Gewährleistung einer psychophysischen Optimierung.
Es handelt sich aber nicht, wie von den Medien häufig falsch verstanden, um einen neuartigen Ego-Kult, sondern um DIE neue Kultur der Selbstsorge und der permanenten Arbeit am Ich. Indikatoren für die sich verändernden Bedürfnisse waren schon 2004 im beginnenden Boom von Ratgebern in Sachen Ernährung, Liebe und Gesundheit bemerkbar. Inzwischen entstammen rund 14 % aller Sachbücher, die in Deutschland verkauft werden, dem Genre der Ratgeberliteratur.
Einige Beispiele:- Ein Ratgeber-Klassiker wie „Liebe dich selbst“ von Eva-Maria Zurhorst wurde mehr als 300.000-mal als Buch und in 25.000 Exemplaren als CD verkauft.
- Die Lebensberatungsbibel „Simplify Your Life“ von Werner Tiki Küstenmacher, die wir 2004 ebenfalls in Zusammenhang mit dem Selfness-Trend hervorhoben, hat sich inzwischen jenseits der 2 Mio. Mal in 20 Sprachen verkauft und erschien soeben in der 16. Auflage.
- Der Erfolg von Hape Kerkelings spirituellem Ratgeber/Reisebericht „Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg“ spricht Bände über die Selfness-Sehnsucht der Menschen in einem säkularisierten Alltag. Seit 2000 hat sich die Zahl der registrierten deutschen Pilger auf dem Jakobsweg kontinuierlich von 2.400 auf über 13.000 erhöht. Darüber hinaus gibt es allein in Deutschland über 300 Klöster, die zur inneren Einkehr einladen, und der ehemaligen Andechser Management-Pater Anselm machte Managementschulungen im „Zu-sich-Finden“ populär.
Die Gesundheitsmärkte der Zukunft
- Selfness-Zertifikat: Anfang 2008 hat der gestrenge TÜV Rheinland das erste Selfness-Hotel zertifiziert. Als erstes Hotel erhielt das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf bei Aschaffenburg das Qualitätszertifikat. Den Standard zur Qualitätsprüfung von Selfness-Hotels haben die Experten vom TÜV Rheinland gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Darmstadt, dem Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung, Karlsruhe, und dem European Selfness Institute entwickelt.
- Globaler Coaching-Boom: Weltweit sind zurzeit rund 50.000 Coaches unterwegs. Laut dem Bresser Coaching Survey 2007/2008 kommt deutschlandweit einer auf 16.500 Einwohner. Insgesamt 5.000 Coaches helfen den Deutschen bei der Optimierung ihrer Lebensläufe und Karrieren – vom Bildungs-Coaching über Partner- und Sexual-Coaching bis hin zum Psychosozialen Coaching.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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