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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 16. Juni 2009
Krisenresistente Landlust
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
wer wissen will, wie man mit Qualitätsprodukten durch die Krise kommt, sollte beim Münsteraner Landwirtschaftsverlag nachfragen. Dort wird das Magazin „Landlust“ produziert, ein Leib-und-Magen-Organ für LOHAS, die vom Verlag jedoch nicht penetrant lifestylig angesprochen werden.
„Landlust“ hat in den vergangenen 12 Monaten ein Auflagenwachstum von sage und schreibe 185.148 Exemplaren hingelegt und kommt auf eine Gesamtauflage von 446.681 Stück. Das Naturfreunde-Magazin ging 2005 mit gut 90.000 Exemplaren an den Start, hat seitdem die Auflage um mehr als 400 % gesteigert und lässt längst alle Wirtschafts- und Lifestyle-Magazine hinter sich.
So richtig benennen können die „Landlust“-Macher den Erfolgsfaktor ihres Magazins allerdings nicht. Am besten schauen Sie es sich einfach mal selbst an.
Beitrag 1:
Wie Sie die richtigen Bilder für Ihre Publikationen auswählen
Mit Ihren Texten bieten Sie Inhalt, mit Ihren Kennzahlen belegen Sie den Erfolg – und mit Fotos zeigen Sie Ihre außergewöhnliche Unternehmenspersönlichkeit, machen Sie Ihren Bericht zum Imageträger.
Fotos ziehen Blicke an, lassen Botschaften 80-mal intensiver wirken als Worte. Mit Fotos nehmen Sie den ersten Kontakt zum Leser auf und beeinflussen seine Entscheidung, einzusteigen in die Lektüre.
Um das zu erreichen, sollten Sie die gesamte Klaviatur fotografischer Setzkunst kennen. Denn neben ausdrucksstarken Motiven gibt es viele Möglichkeiten, diese in Szene zu setzen.
PR Praxis-Tipp: Bleiben Sie im Textaufbau stringent, aber spielen Sie mit Bildern
Denn neben Haptik und Falztechnik der Umschlag- oder Aufmacherseiten zu den Kapiteln, neben Farbgebung und Navigationsarten prägt das Umgehen mit Bildern zum größten Teil den kreativen Eindruck. Und damit Ihr PR-Talent!
Die Auswahl und Anordnung der Bilder sind die Kür für jeden Verantwortlichen und die ist in der Regel individuell, originell, zeigt im Idealfall Ihre unverkennbare Handschrift. Nehmen Sie sich daher Zeit bei der Auswahl der Bilder und legen Sie besonderes Augenmerk auf diese Kreativphase.
PR Praxis-Tipp: So pointieren Sie Ihre Bilder im Geschäftsbericht- Bildstrecken: Kleine Fotosequenzen reihen sich aneinander und geben Einblick in Ihr Unternehmen.
- Fotomarken: Mit einzelnen kleinen Bildausschnitten am Rand sichern Sie die Blickbindung im Heft.
- Fotoanschnitt: Nur ein Teil des Motivs ist erkennbar, begrenzt durch das Seitenende oder eine imaginäre Linie, kann diese Form die Aufmerksamkeit des Lesers erhöhen.
- Detailvergrößerung: Damit richten Sie den Fokus auf das, was Ihnen wichtig ist. Tausendfach vergrößerte Details erhalten eine neue Dimension und wirken wie Kunstobjekte.
- Weichzeichnung: Mit einer leicht verschwommenen Optik in Teilen des Bildes vermitteln Sie eine softe Note oder drosseln das Tempo.
- Großformat: Bilder, über eine oder 2 Seiten gezogen, gelten als Highlight-Seiten im Geschäftsbericht. Als Einführung in die Kapitel oder Markierung besonderer Jahresereignisse müssen die Motive überzeugend sein.
- Prägung: Fotos und Bildstrecken sind haptisch erfassbar. Diese Darstellung wirkt edel und eignet sich besonders für Titelseiten.
- UV-Lackierung: Auf seidenmattem Papierhintergrund wirkt eine glänzende UV-Lackierung von Bildstrecken und Fotomarken wie ein Eyecatcher.
PR Praxis-Checkliste: Das sind die Kriterien für Ihre Bildwahl
- Welche Motive passen zum Erscheinungsbild des Unternehmens?
- Stellen die ausgewählten Bilder stellen Ihre Corporate Identity dar, und unterstreichen sie Ihr Image?
- Welche Emotionen möchten Sie mit den Bildern wecken?
- Bilder rufen Gefühle hervor. Welche möchten Sie ansprechen, welche passen zu Ihrem Unternehmen, zu Ihren Marken?
- Wie möchten Sie Ihrer Zielgruppe begegnen?
- Möchten Sie mit Ihrem Geschäftsbericht einen Trend aufzeigen oder aber Bewährtes erhalten? Auch diese Entscheidung können Sie mit Fotos erheblich beeinflussen.
- Unterstreichen die Fotos den Inhalt, erzählen sie Ihre Jahresstory?
- Der Leser soll den Wert der Fotos für den Bericht erkennen. Denn die Fotos visualisieren die Worte im Text oder setzen weiterführende Akzente – auf jeden Fall müssen sie in den Gesamtkontext eingewebt werden.
- Ergeben die verschiedenen Fotos eine erkennbare Stillinie? Fotos dürfen nicht wahllos aneinandergereiht werden, sondern jedes einzelne muss in die Bildsprache Ihres Geschäftsberichtes passen.
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So werden Sie ein noch erfolgreicherer Chef und empfehlen sich für größere Aufgaben
Erfolgreich wird, wer andere erfolgreich macht. Als Führungskraft brauchen Sie also eine Doppelstrategie, um sich und Ihre Mitarbeiter zum Erfolg zu führen.
Was aber macht aus einer „normalen“ Führungskraft eine besonders erfolgreiche Führungskraft?
Es ist die Fähigkeit,- Teams zu formen, die miteinander statt gegeneinander arbeiten ...
- andere Menschen für sich zu gewinnen und funktionierende Netzwerke zu bilden ...
- schwierige Gespräche im Konsens zu führen und Kritik so anzubringen, dass sie den Gesprächspartner anspornt statt demotiviert ...
- Problem-Mitarbeiter einzubinden und deren spezielle Fähigkeiten für das Unternehmen nutzbar zu machen ...
- auch in schwierigen Situationen den Überblick und einen kühlen Kopf zu bewahren und so das unbegrenzte Vertrauen von eigenen Vorgesetzten, Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Lieferanten zu finden ...
Der neue Informationsdienst Führungskraft aktuell geht speziell auf Ihre Bedürfnisse als Führungskraft ein und gibt Ihnen die Sicherheit, sich im Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten stets richtig zu verhalten: nämlich informiert, zielgerichtet und karriereorientiert.
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Beitrag 2:
So führen Sie Mitarbeiter, die Sie nie zu Gesicht bekommen
Der Trendletter empfiehlt: Auf folgendes Szenario sollten Sie sich schon jetzt einstellen: Was er an diesem Arbeitstag zu tun hat, erfährt Rob Nicholson, wenn er morgens seinen Computer einschaltet. Dann erscheint auf dem Bildschirm des Programmierers das Wiki seines Teams.
Aus einer Liste mit Dingen, die am Produkt – einem Programm – noch zu tun sind, sucht sich Nicholson eine Aufgabe heraus. Nach getaner Arbeit macht er ein Häkchen auf der Liste und verlässt sein Büro in Hursley/England.
Doch die Arbeit steht dann nicht still. Denn Computerspezialist Nicholson arbeitet beim IT-Konzern IBM in seinem so genannten virtuellen Team. Zu ihm gehören 50 weitere Spezialisten, die über den Globus verteilt sind; Nicholsons Kollegen sitzen im indischen Bangalore oder im kanadischen Ottawa; wenn er schläft, arbeiten sie am Programm weiter.
Getroffen haben sich die Wissensarbeiter zum Teil noch nie. Diese Organisationsform wird sich in den kommenden Jahren stark verbreiten.
Trendletter-Einschätzung: Virtuelle Teams, derzeit vor allem in der IT-Industrie üblich, werden künftig auch bei Mittelständlern zu finden sein. Der Vorteil des weltweiten Arbeitens liegt auf der Hand: Reisekosten entfallen; außerdem steigt die Produktivität, wenn es keinen Feierabend mehr gibt.
Dazu eine Zahl von IBM: Ein globales Team überarbeitet eine Software innerhalb von 4 Monaten; früher waren 18 bis 24 Monate nötig, um eine neue Version zu erstellen. Die London Business School hat in einer Studie die Erfolgsfaktoren bei der Führung virtueller Teams ermittelt:
- Die Teammitglieder haben sich persönlich kennen gelernt.
- Die Rollen und Zuständigkeiten sind klar aufgeteilt.
- Die Aufgaben lassen sich gut portionieren.
- Die Team-Mitglieder tauschen sich häufig aus. IBM setzt stark auf Videokonferenzen; Mitarbeiter führen außerdem Weblogs mit persönlichen Fotos.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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