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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 2. Juni 2009
Denkleistung steigern: So entsteht in den kommenden Jahren ein Mega-Markt
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
ob wir wollen oder nicht: Hilfsmittel, die die Leistung des Gehirns steigern, werden bald zum Alltag gehören. Bei Prüfungen werden sie ebenso eingenommen wie vor Auftritten, Präsentationen oder stark fordernden Arbeitssituationen.
Hier eine kurze Übersicht aus dem Zukunftsletter über die wichtigsten Entwicklungen:
- Heute schon verbreitet sind Modafinil (eigentlich gegen Müdigkeit) und Ritalin (ursprünglich für die Behandlung von Konzentrationsstörungen). Kunden besorgen sich diese verschreibungspflichtigen Substanzen (Szenename: „Die Abi-Pille“) an der Apotheke vorbei im Internet.
- In Zukunft wahrscheinlich: Die so genannten Neuro-Pusher nehmen denselben Weg wie zuvor Lebensmittel mit Zusatznutzen. Mit darmregulierenden Bakterien angereicherte Milchprodukte oder mit Vitaminen, Sauerstoff oder Mineralien aufgewertete Getränke sind heute bereits Standard. In Zukunft werden auch der Softdrink oder der Brotaufstrich, der die Kinder schlauer macht, die Regale erobern – oder der Neuro-Jogurt für die leistungssteigernde Pause im Büro, erwartet der deutsche Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky.
- Das Thema ist gesellschaftlich längst akzeptiert. Wenn diese Präparate und Produkte auf dem freien Markt erhältlich sind, werden sie ein kommerzieller Erfolg für die Unternehmen.
Zahlen-Belege dazu: 60,4 % der Menschen würden heute schon Dopingmittel für ihr Hirn einnehmen, wenn sich keine Nebenwirkungen einstellen, ergab eine Umfrage des Fachblatts „Geld & Geist“ vom Herbst 2007. 46,2 % der Befragten sehen keinen Unterschied zwischen Vitaminen, Koffein auf der einen Seite und den neuen Gehirn-Dopingmitteln auf der anderen Seite.
Noch schreiben wir unseren Newsletter ohne Gehirn-Doping und werden wohl auch in Zukunft darauf verzichten. Wie stehen Sie dazu?
Beitrag 1:
Wie Ihnen die Schwarmintelligenz bei Marketing-Entscheidungen hilft
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass bei Günther Jauch das Publikum immer die richtige Antwort weiß, während die Telefonjoker oft reihenweise ausfallen?
Dahinter steckt die Schwarmintelligenz – ein Phänomen, das der Buchautor James Surowiecki Die Weisheit der Vielen: Warum Gruppen klüger sind als Einzelne bereits vor 3 Jahren beschrieb. Wenn es um Schätzungen oder Prognosen geht, sollte man lieber eine Vielzahl von Menschen befragen statt einzelner so genannter Experten.
WerbePraxis aktuell-Hintergrundgeschichte: Jeff Severts, der Marketing-Chef des amerikanischen Elektronik-Discounters BestBuy, hat die Probe aufs Exempel gemacht und im Vorweihnachtsgeschäft die Frage gestellt: „Wie viele Geschenkgutscheine werden wir in diesem Jahr absetzen?“ Das fragte er seine Marketing-Experten.Die gleiche Frage stellte er aber auch per E-Mail Hunderten ganz normaler Mitarbeiter – vom Azubi bis zur Kassiererin. Die Antworten waren klasse: Um nur 5 % lagen die Experten daneben. Und die anderen?
Haben es mit einer Abweichung von nur 0,5 % exakt getroffen! Inzwischen werden Hunderte von Mitarbeitern regelmäßig befragt. Wer die beste Schätzung angegeben hat, wird mit einem Geschenkgutschein über 50 Dollar belohnt.
WerbePraxis aktuell-Fazit: Bei Schätzfragen und Prognosen, also allem, was mit quantitativen Größen zusammenhängt, ist die Schwarmintelligenz unschlagbar. Geht es aber darum, Kreativleistungen zu beurteilen, bringt Ihnen die Sache nichts. Denn aus Hunderten von Einzelvorschlägen etwa für eine Werbekampagne oder ein neues Logo kommt damit am Ende nur ein weichgespülter Kompromiss heraus.
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Wie viele Fehler machen SIE eigentlich in Ihrem Business English?
Auch wenn diese Frage leicht unverschämt klingt: Selbst Englisch-Profis tun sich in alltäglichen Business-Situationen schwer. Da hilft nur eines: Üben, üben, üben. Doch genau dafür haben Sie in Ihrem Alltag, bei Ihren vielen Aufgaben, überhaupt keine Zeit.
Wie sollen Sie üben, wenn Sie nicht einmal Zeit haben, ein Englisch-Lehrbuch zu lesen, ein Seminar zu besuchen oder einen Fernkurs zu machen?
Holen Sie sich doch Ihre Englisch-Trainerin nach Hause! Ja, Sie haben richtig gelesen: Ihre persönliche Englisch-Trainerin kommt zu Ihnen nach Hause und zeigt Ihnen in 20 Minuten pro Monat,
... wie Sie in Präsentationen und Meetings immer genau die richtigen Worte sagen;
... worauf es beim Business English in Ihren Büro-Alltagssituationen als Chef und Führungskraft ankommt und
... mit welchen Worten, Sätzen und Redewendungen jeder ausländische Gast auf Anhieb erkennt:
„Sie kennen sich aus. Sie sind in Ihrer Position genau richtig. Ihnen sollte man zuhören!“
Lassen Sie nicht zu, dass peinliche Anfänger-Fehler Ihren beruflichen und geschäftlichen Erfolg gefährden! Testen Sie jetzt Ihre persönliche Business-English-Trainerin ...
Beitrag 2:
So bereiten Sie Ihre Abwesenheit optimal vor
Steht Ihr Urlaub auch kurz bevor? Damit Sie bei der Vorbereitung Ihrer Abwesenheit nichts vergessen, ist diese Checkliste aus Verkaufsmanagement aktuell unverzichtbar. So können Sie optimal vorbereitet in den Urlaub gehen.
- Ich habe eine Liste der delegierten Aufgaben angelegt.
- Ich habe einen Vertreter für die Zeit meiner Abwesenheit benannt.
- Ich habe bestimmt, wer welche Vorgänge übernehmen soll.
- Meine Vertretung weiß, welche Kompetenzen sie hat bzw. welche nicht.
- Ich habe interne Vollmachten schriftlich erteilt.
- Vollmachten für externe Aktivitäten sind schriftlich und rechtskräftig erteilt (Post, Bank, Finanzamt, Ein-/Verkauf).
- Entschieden: Sind zusätzlich Kompetenzerweiterungen für andere Mitarbeiter außer einem hauptamtlichen Vertreter sinnvoll?
- Geklärt, welche Entscheidungen und Vorgänge während meiner Abwesenheit ruhen müssen.
- Ich habe delegierte Aufgaben mit Prioritäten versehen.
- Meine Vertretung(en) ist/sind über einzuhaltende Fristen informiert (wie Bank, Finanzamt, Behörden, Kunden).
- Alle Unterlagen zu delegierten Vorgängen sind vollständig.
- Alle nicht bereits ausgehändigten Unterlagen sind so geordnet und abgelegt, dass sie schnell zu finden sind.
- Ich habe über wichtige Details laufender Vorgänge informiert, die bislang ausschließlich ich selbst kannte.
- Ich habe die Mitarbeiter darüber informiert, welche Weisungsbefugnisse (und welche nicht) ich auf einzelne Personen übertragen habe.
- Ich habe geklärt, vor welchen Entscheidungen und über welche Vorgänge ich auf jeden Fall unterwegs (Dienstreise oder Urlaub) informiert werden möchte.
- Meine Mitarbeiter wissen, auf welchem Weg (Telefon, Fax, SMS oder E-Mail) und wann sie mich am besten kontaktieren.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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