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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 19. Mai 2009
Warnung: Im Abschwung sind Wirtschaftsspione besonders aktiv
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
in Zeiten enger werdender Märkte nimmt auch die Wirtschaftsspionage zu – Konkurrenten aus dem Ausland, oft unterstützt durch die nationalen Geheimdienste, spähen Ihren Wettbewerbsvorteil aus, so das Bundesamt für Verfassungsschutz.
Der Trendletter zeigt Ihnen hier die neuesten Methoden:
- Mobiltelefone werden so programmiert, dass sie als drahtloses Mikrofon dienen. Dafür reicht es, wenn sie eingeschaltet sind.
- USB-Speichersticks, die Ihnen als Werbegeschenke überreicht werden, enthalten sog. Trojaner, also Programme, die den Inhalt Ihrer Rechner auslesen und an eine Horchadresse senden.
Seien Sie also in diesen Zeiten besonders wachsam!
Beitrag 1:
Welche Faktoren Sie brauchen, um den Erfolg Ihrer Mailing-Aktion richtig beurteilen zu können
Der Erfolg eines Mailings wird üblicherweise an der Zahl der Reagierer (Response-Quote) gemessen. Doch es wäre betriebswirtschaftlich gesehen ein Weg in die falsche Richtung, wenn Sie sich allein darauf verlassen würden.
Die verschiedenen Kennzahlen beschreiben in den „Lebensstufen“ der Mailing-Aktion den tatsächlichen Erfolg.
Der Kompakt-Kurs Werbetexten stellt Ihnen hier die gebräuchlichsten vor:- Die Mindestrücklaufquote: Auf Grundlage einer Vorkalkulation (Kosten für Konzeption, Produktion, Adressen, Porto, Personaleinsatz (z. B. Sie als Werbetexter), Verkaufspreis) wird festgelegt, welche Mindestrücklaufquote das Mailing erreichen muss, um erfolgreich sein zu können.
- Die Responsequote: Wenn das Mailing versendet wurde, wird zuerst die Anzahl der Antworten gezählt und ins Verhältnis zu der ausgesendeten Menge gesetzt. Das Ergebnis ist die Responsequote.
Beispiel: Wenn Sie 10.000 Mailings aussenden und 1.000 Antworten erhalten, haben Sie eine Responsequote von 10 % erzielt.
- Die Bestellquote: Da in vielen Mailings mehrere Möglichkeiten zur Reaktion gegeben werden (Informationsmaterial anfordern, um Rückruf bitten, Bestellung auf Probe, tatsächliche Bestellung), muss die Responsequote weiter qualifiziert werden.
Alle Antworten, die eine Bestellung beinhalten, haben für den Mailing-Erfolg eine höhere Qualität als die reinen Interessenten. Daher wird die Bestellquote genauso berechnet wie die Response.
Beispiel: Wenn Sie also von Ihren 1.000 Antwortern aus 10.000 Mailings nur 600 echte Besteller (und 400 Interessenten) haben, liegt Ihre Bestellquote bei 6 %.
- Die Kaufquote: Wie Sie wissen, muss den Bestellern ein Widerrufsrecht eingeräumt werden. Einige Unternehmen gewähren bis zu 3 Monaten Widerrufsfrist. Erst nach Ablauf der Frist können die wirklichen Käufer des Produktes erfasst werden. Aus der Anzahl der tatsächlichen Käufer im Verhältnis zur Mailing-Auflage ergibt sich dann die Kaufquote.
Sie ist für den Mailing-Erfolg die wichtigste Kennziffer, da nur diese Kunden ihre Bestellung auch wirklich bezahlen – und somit zum Gewinn des Unternehmens beitragen.
Beispiel: Bleiben von Ihren 600 Bestellern nach Ablauf der Widerrufsfrist nur 400 tatsächliche Käufer übrig, so liegt die Kaufquote bei 4 % (bei einer Mailing-Auflage von 10.000).
- Die Wandlung: Die Wandlung – eine weitere wichtige Kennziffer – gibt an, wie viel Prozent aller Besteller tatsächlich zu Käufern werden. In unserem Beispiel werden aus 600 Bestellern 400 Käufer. Die Wandlung liegt also bei 66,6 %.
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Beitrag 2:
Im Echtzeit-Dialog mit dem Kundenberater: Chat-Center statt Callcenter
Bislang waren E-Commerce-Webseiten allzu häufig nichts weiter als digitale Kopien von Versandkatalogen: Sie bestanden aus ellenlangen Listen von Produkten und Bestellnummern, die lediglich durch einige Bilder aufgelockert wurden.
Zukunftsletter-Einschätzung: Immer mehr Händler stellen nun aber fest, dass auch im Internetzeitalter der persönliche Dialog mit den Kunden von entscheidender Bedeutung ist und diese nicht mehr bereit sind, Stunden oder gar Tage auf weiterführende Informationen zu warten.Der US-Anbieter „Websitealive” bietet eine simple Lösung, diesen Dialog in Echtzeit während des Surfens zu ermöglichen. Auf Webseiten, die diesen Service nutzen, können sich die Besucher via Live-Chat vom Verkaufspersonal beraten oder von technischen Assistenten durch komplexe Menüstrukturen navigieren lassen.
Ab 30 US-$ pro Monat lässt sich die Chat-Funktionalität in jede bestehende Website einbinden. Die Beratungskräfte benötigen nichts weiter als einen Browser und einen Internetanschluss. Falls gewünscht, kann aber auch die gesamte Beratungsleistung an Websitealive outgesourct werden.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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