3.09.2010  

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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 5. Mai 2009

Mit den 5 A kontern Sie jeden Einwand

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einer Verhandlung und Ihr Gegenüber unterbricht Sie mit Einwänden. In dieser Situation können Sie auf die 5-A-Methode aus Verkaufsmanagement aktuell zur Einwandbehandlung setzen:
  • Akzeptieren: Signalisieren Sie, dass Sie die Frage oder den Einwand ernst nehmen: „Richtig, die Auswirkungen auf die Kosten sind sehr wichtig.“

  • Aufklären: Versuchen Sie, die Frage einzugrenzen: „Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang unter ‚riskant‘?“

  • Antworten: Geben Sie eine kurze, klare Antwort auf Basis Ihrer Argumente.

  • Aufwiegen: Wenn Ihr Vorschlag Nachteile hat, die Sie nicht wegdiskutieren können, betonen Sie den Nutzen: „Da haben Sie völlig Recht. Dafür gewinnen Sie aber die Sicherheit, dass ...“

  • Abchecken: Holen Sie sich die Erlaubnis, fortzufahren: „Beantwortet meine Erläuterung Ihre Frage?“


 

Beitrag 1:
8 Regeln für ein ehrliches Feedback

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    PR Praxis
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Das kennen Sie: Der Chef fragt, ob sein Medienauftritt professionell wirkte. Die Agentur will wissen, ob der Broschürenentwurf gelungen ist. Der Kollege fragt, ob Sie seinen Fachtext im Internet veröffentlichen.

    Und im Prinzip wollen alle eines: Ihr Feedback auf die Leistung, Lob für die Arbeit auf allen Ebenen. Denn ein Feedback trägt bei zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit, zu einer verbindlichen Kommunikation. Die Voraussetzung: Es ist ehrlich und sachbezogen.

    Aber Vorsicht:
    • Ein ehrliches Feedback bedeutet keineswegs, ohne Rücksicht auf Gefühle und Eitelkeiten Kritik zu üben. Das würde langfristig sowohl die Zusammenarbeit wie auch die Atmosphäre vergiften. Allzu schnell sind in der Eile Worte gesagt, die den Gesprächspartner persönlich treffen, die ihn irritieren. Und das Ergebnis werden Sie umgehend spüren durch distanziertes Verhalten.

    • Ein ehrliches Feedback heißt nicht, Komplimente auszusprechen für durchschnittliche Leistung. Mit Wortblasen und höflichen Floskeln wird keine Motivation geweckt, keine Hochform erzielt. Und zwischen den Zeilen bleibt das vage Gefühl von Ignoranz. Schmeicheleien verwässern die Kommunikation und bereiten den Stillstand vor.

    PR Praxis-Tipp: Die hohe Kunst eines ehrlichen Feedbacks hat 3 Aspekte:
    1. Loben
    2. Kritisieren
    3. Motivieren

    Denn in der Regel besitzt jeder Mitarbeiter im Unternehmen – ob Chef oder Kollege – die Gabe der realistischen Selbstwahrnehmung. Abgesehen von solchen Zeitgenossen, die ihre eigenen Leistungen gern überschätzen und die Meinung anderer ignorieren, ist die überaus größte Zahl der Kollegen durchaus in der Lage, die eigenen Kompetenzgrenzen zu kennen, zu wissen, wo die Stärken und Schwächen liegen.

    Dennoch ist ein ehrliches Feedback oftmals nötig, um z. B. den erfolgreichen Abschluss eines Projektes zu erreichen, um der Agentur eine klare Linie vorzugeben, um dem Chef zu mehr Professionalität bei öffentlichen Auftritten zu verhelfen. So verlangt ein ehrliches Feedback immer auch Mut zum Urteil.

    PR Praxis-Zusammenfassung: 8 Regeln für Ihr Feedback
    1. Formulieren Sie sachlich.

    2. Beziehen Sie sich ausschließlich auf die Leistung, die zur Diskussion steht.

    3. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen und persönliche Äußerungen.

    4. Beginnen Sie mit einem positiven Aspekt.

    5. Üben Sie konkrete und ehrliche Kritik aus Ihrer Sicht.

    6. Vermeiden Sie analytische Betrachtungen.

    7. Heben Sie zum Schluss noch einmal den positiven Beitrag hervor.

    8. Wechseln Sie danach zu einem anderen, leichten Gesprächsthema und achten Sie auf eine entspannte Atmosphäre.




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    Beitrag 2:
    Daten sichern: So verhindern Sie, dass Ihr Betrieb Gedächtnisschwund erleidet

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    Trendletter
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Wie steht es um Ihre langfristige Datensicherheit? Wenn in Ihrem Betrieb seit dem Jahr 2000 (oder früher) selbst gebrannte CDs als Sicherungsmedium verwendet werden, sollten Sie auf der Hut sein.

    Denn: Die CDs zerfallen schneller als bislang angenommen. Das gilt übrigens auch für Festplatten. Deren Magnetschicht ist ebenso alterungsanfällig (Speicherchips stehen kaum besser da).

    Der Trendletter geht davon aus, dass Datensicherungs-Management in den nächsten Jahren in den meisten Betrieben ein großes Thema wird. So sollte Ihre IT-Abteilung vorgehen:
    1. Alle Speichermedien werden in Zukunft mit einem Ablaufdatum versehen. Haltbarkeiten: CDs 10 bis 50 Jahre, gebrannte CDs 5 bis 10 Jahre, USB-Sticks 3 bis 10 Jahre.

    2. Es geht nicht darum, das Trägermaterial zu erhalten, sondern es rechtzeitig zu wechseln. Wer Daten sichern will, muss sie also in Abständen immer wieder auf neuere Medien umkopieren.

    3. Zur Sicherheit Ihres Geschäfts sollte redundant gespeichert werden, etwa auf externen Festplatten an verschiedenen Orten, auf CDs oder RAID-Systemen, die mehrere Festplatten enthalten und Ihre Daten automatisch duplizieren.

    4. Lassen Sie auch Online-Speicher nutzen. Bilder lassen sich bei Flickr.com im Internet ablegen. Der Dienstleister humyo.com bietet Unternehmen Speicherplatz im Netz für Daten aller Art an, hier können Ihre Unterlagen auch von mehreren Arbeitsplätzen aus genutzt werden.

    5. Achten Sie auf Neuentwicklungen mit längerer Lebensdauer. Sobald leistungsfähige und stabile holografische Speicher auf den Markt kommen, sollten Sie diese in Ihr Datensicherungs-Management einbeziehen. Die Hersteller versprechen eine Haltbarkeit von 100 Jahren, Markreife: 2009/2010.
    Trendletter-Einschätzung: Datensicherheits-Management ist insbesondere ein Thema a) in mittelständischen Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung sowie b) an allen Arbeitsplätzen, wo Daten regelmäßig auf selbst gebrannten CDs gesichert werden.


    Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Ihr
    Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
    Markus Floßdorf
    Chefredakteur

    PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

     
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