|
|
Sie befinden sich hier: Startseite  Newsletter-Archiv
Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 7. April 2009
Trendumfrage: Kunden lesen und schreiben gern Bewertungen
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Amazon.de war eines der ersten Unternehmen, die erkannten, wie wichtig Kundenbewertungen für Online-Shops sein können. Die Rezensionsfunktion erfüllt 2 Zielsetzungen:
Zum einen sind viele Kunde eher bereit, anderen Kunden etwas zu glauben als dem Shopbetreiber, die Bewertungen sorgen also für Glaubwürdigkeit. Zum anderen kreieren die Kunden gratis wertvollen Content für die Website.
Die Bewertungsfunktionen kommen bei den Kunden gut an: Laut einer Trendumfrage „Vernetzte Kunden – Wie Web 2.0 das Online-Shopping verändert“ der Software-Schmiede Novomind lesen 3 von 4 Online-Käufern gelegentlich Produkteinschätzungen anderer Kunden. Selbst aktiv in Sachen Produktbewertungen werden jedoch nur rund ein Fünftel.
Fazit: Der Kunde als Unternehmensberater und Verkäufer: Kundenbewertungen sind in Sachen Verkaufsförderung und Marketing eine wertvolle Hilfe.
Beitrag 1:
So bringen Sie Ihr Firmenlogo perfekt ins Bild
Plötzlich ein Anruf von der Lokalpresse: Wir möchten ein Interview mit Ihnen machen. Passt es Ihnen, wenn wir heute Nachmittag vorbeikommen, so gegen 14 Uhr? Natürlich passt es.
Der Chef oder Pressesprecher ist im Haus. Sein Thema beherrscht er aus dem Effeff, da ist keine Vorbereitung nötig. Und dann rückt die Presse an. Ein Interviewer und ein Fotograf. Und spätestens da schwant es Ihnen: Die werden Fotos machen!
Eine erstklassige Chance, um Ihr Unternehmen ins Bild zu rücken. Aber wie macht man das? Wie schaffen Sie es, auf dem Foto den Firmennamen oder das Logo sichtbar unterzubringen?
Lesen Sie in diesem Beitrag aus WerbePraxis aktuell, was Sie tun können, um Ihr Logo im Pressefoto ungekünstelt, aber deutlich sichtbar zu platzieren.- Das Produkt zeigen.
Ein wunderbarer Tipp, wenn man das Produkt mit Ihnen in Verbindung bringt. Das können all diejenigen machen, deren Produkte über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügen. Ein Mercedes ist nun mal in jedem Produktbild als Mercedes zu erkennen.
Alle anderen müssen das Produkt mit Logo und Namen versehen. Eine solche Produktkennzeichnung ist natürlich wünschenswert. Ist sie zu klein, können Sie nachhelfen:
Variante 1: Bekleben Sie das für das Foto vorgesehene Produkt mit einem extra großen Schriftzug oder Markenkennzeichen (Folienaufkleber).
Variante 2: Präsentieren Sie das verpackte Produkt – meistens zeigen Verpackungen ja Logos groß genug – und halten Sie es als verpacktes Produkt ins Bild.
- Die Werkzeuge zeigen.
Was tun die, die keine Produkte herstellen, sondern Dienstleistungen anbieten? Die zeigen z. B. die Werkzeuge, die sie im Einsatz haben. Das kann ein Eimer, ein Computer, ein Zollstock oder eine Leiter sein. Hauptsache, diese Werkzeuge sind „gebrandet“, das heißt mit Ihrem Logo versehen.
Haben Sie keine Scheu, ein Werkzeug für ein Foto passend zu machen – wieder helfen Ihnen dabei Folienaufkleber!
- Selbst Werbeträger sein.
Besonders einfach ist es, das Logo ins Bild zu rücken, wenn Sie es auf Ihrer Arbeitskleidung tragen. Jeder, der Berufskleidung trägt, sollte sie mit seinem Logo versehen lassen. Bloß nicht zu klein! Stickereien sehen nobel aus – erreichen aber meist nicht die erforderliche Größe, um auch auf Fotos aufzufallen. Machen Sie das Logo also so groß wie möglich!
Wer keine Berufskleidung trägt, hat andere Alternativen – zum Beispiel die aus dem Fernsehen bekannten bestickten Hemdkragen. Leider wirken die nur in Großaufnahmen. Alternativ können die Ärmel oder Manschetten des Hemdes bzw. die Brusttaschen bestickt werden. Bezugsquellen: gidutex.de, texdesign.de.
Wenn Sie Ihr Anzughemd und das Sakko mit einem T-Shirt tauschen, haben Sie es einfacher. Der Werbeberater Martin Oetting beispielsweise ist noch nie ohne sein T-Shirt mit dem Firmennamen „trnd“ gesichtet worden. Besonders auf Kongressen, umgeben von Schlipsträgern, fällt das mächtig auf. Und natürlich entstehen auch keine Fotos, auf denen das Logo nicht groß zu sehen wäre.
- Den passenden Hintergrund wählen.
Meistens bieten sich in Unternehmen mehrere Alternativen. Platzieren Sie sich vor dem Firmengebäude mit dem Logo über dem Eingang, neben dem Firmenschild an der Eingangstür oder der Messewand, die in Ihrem Besucher- und Präsentationsraum steht. (Besonders gut für solche Zwecke geeignet sind die mobilen Messeelemente, die Sie blitzschnell aufstellen und ins Bild rücken können.)
Zum Hintergrund können auch Fahrzeuge der Firmenflotte gehören. Was tun Sie, wenn Sie beim besten Willen keinen passenden Hintergrund finden? Dann machen Sie auf die Schnelle einen. Werfen Sie Ihr Firmenlogo mithilfe von PC und Beamer als Hintergrund an die Wand und stellen Sie sich für das Foto davor.
WerbePraxis aktuell-Fazit: Seien Sie auf unvorhergesehene Presseaktionen vorbereitet. Denn ohne Ihren Namen oder Ihr Logo haben Pressefotos kaum Werbeeffekt.
Anzeige
Wie Sie als Verkaufsleiter neue Kräfte im Vertrieb freisetzen und so Ihre Umsatzrendite kräftig steigern
Als Verkaufsleiter stehen Sie unter erheblichem Druck: Sie müssen Menschen führen, Ihre Position im Unternehmen behaupten, sich und andere immer wieder motivieren, die immer kritischeren Kunden zufrieden stellen und begeistern ... und vor allem: Sie müssen Ihre Umsatz- und Ergebnisziele erreichen.
Führen Sie jetzt Ihre Mitarbeiter zur Leistungsexplosion – werden Sie „Fußballtrainer“.
Steuern Sie Ihre Mitarbeiter wie ein Fußballtrainer. Der blickt aufs Spielfeld, nicht auf die Anzeigentafel. Analysiert dauernd das Verhalten seiner Mannschaft. Machen Sie es genau so: So erfahren Sie, wer Zweikämpfe gewinnt und wer verliert. Sie entdecken die Ursachen, warum manche Mitarbeiter erfolgreicher sind als andere. Stellen fest, dass Sie Mitarbeiter haben, die nur „mitlaufen“. Und können rechtzeitig eingreifen.
VerkaufsManagement aktuell ist dabei die perfekte Unterstützung: Hier bekommen Sie direkt umsetzbare Tipps von erfahrenen Verkaufsprofis, strategische Analysen von Trainern und Unternehmensberatern sowie praktische Einblicke in innovative Vertriebsstrukturen.
Entfesseln Sie jetzt das Leistungs-Potenzial Ihrer Verkäufer und setzen Sie neue, ungeahnte Kräfte im Vertrieb frei ...
Beitrag 2:
10 % mehr Produktivität im Büro sind möglich
Fabriken wurden in den letzten Jahren durchoptimiert. Dieselbe Aufgabe steht jetzt, im Angesicht der Rezession, für die Verwaltung an. Hier lassen sich noch Potenziale für Kostenersparnis heben. Mit den folgenden Tipps aus dem Trendletter können Sie beruhigt in die Zukunft schauen:
- Diagnose: In der Fabrik wird das Montageband sofort gestoppt, wenn nicht alle Teile bereitliegen, die die Fertigung braucht. Im Büro dagegen wird in diesem Fall weitergearbeitet: Mitarbeiter befassen sich auch mit unvollständigen Vorgängen. Sie investieren viel Zeit, um fehlende Informationen zu beschaffen. Die so erzeugten Unterbrechungen halten auch andere Mitarbeiter von der Wertschaffung ab.
Trendletter-Einschätzung: Durch schlechte, instabil laufende Prozesse im Büro wird teure Management-Kapazität unproduktiv gebunden.
- Die Aufgabe für die Zukunft lautet: Büro-Prozesse müssen wie Fabrik-Prozesse gesteuert werden. Es gelten dieselben Gesetzmäßigkeiten, nur dass im Büro das Ergebnis des Prozesses die Information ist, z. B. die Bearbeitung eines eingegangenen Auftrags.
So entdecken und vermeiden Sie Verschwendung im Büro: Verfolgen Sie den Weg einer Aufgabe durch die Organisation. 1) Wer arbeitet 2) wo 3) mit welchen Informationen 4) wie lange an der Aufgabe? Wo gibt es a) Liegezeiten, b) Staus, c) Engpässe wegen fehlender Informationen?
Stellen Sie die wesentlichen Aufgaben und ihren Weg mit einer Handzeichnung dar. Anschließend können Sie daran gehen, den Prozess mit diesen Zielen zu optimieren:
- Rückfragen reduzieren
- Nacharbeitsschleifen abbauen
- Informationsfluss verbessern
- notwendige Informationen suchfreibereitstellen
- Arbeitsschritte standardisieren
- Engpässe vermeiden
Ihre Darstellung der Prozesse dient Ihnen als Arbeitsgrundlage. Versuchen Sie, mittels der Ziele den Weg der Aufgabe schneller und direkter zu machen.
Trendletter-Fazit: Büro-Optimierung bringt Ihnen eine reiche Ernte. Sie steigern die Produktivität mit einfachen Mitteln. Mitarbeiter haben mehr Zeit, an ihren wertschöpfenden Kernaufgaben zu arbeiten. Die Zufriedenheit steigt, weil es deutlich weniger Unterbrechungen und Info-Unsicherheit gibt.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
|
|