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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 24. März 2009
Gehaltsreport: Was Onliner heute verdienen
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
qualifzierten Fachkräften bieten sich in den Bereichen Marketing, Media und Kommunikation sehr gute Verdienstchancen, so das Fazit des Gehaltsreports Aquent Orange Book 2008/2009. Der von der Personalberatung Aquent und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) herausgegebene Report nimmt seit 2004 die Gehaltsstrukturen im Online-Medienbereich unter die Lupe.
Einige Jahresgehaltsbeispiele aus dem Aquent Orange Book:
- Media Director: 70.000 bis 92.500 Euro
- Media Manager: 52.500 bis 55.000 Euro
- Media Planner: 45.000 bis 52.500 Euro
- Senior Copywriter: 53.500 bis 55.000 Euro
- Copywriter: 48.750 bis 52.750 Euro
- Editor: 45.000 bis 47.500 Euro
- Web Designer: 30.000 bis 40.000 Euro
WerbePraxis aktuell: Neben den durchschnittlichen Gehältern in den einzelnen Bereichen zeigt die Analyse Beschäftigungstrends auf: So werden Spezialisten und Top-Talente wie selten zuvor nachgefragt. Unternehmen suchen vermehrt Mitarbeiter mit Erfahrung in globalen Positionen, sicheren Sprachkenntnissen und Reisebereitschaft.
Mehr Details zur Studie finden Sie auf der Homepage des BVDW.
Beitrag 1:
Der Mythos um das „Sie“ in Werbetexten
Die „Sie-Ansprache“ - eines der Zehn Gebote des Werbetextens?
Es gibt eine uralte Direct-Mail-Regel, die besagt, dass Sie Ihre Briefe in der 2. Person Singular schreiben sollten. Das bedeutet, dass Sie Ihren Leser mit dem Personalpronomen „Sie“ anreden sollten. Und wenn Sie mit den meisten Werbetextern sprechen – selbst den erstklassigen -, werden diese von der „Sie-Regel“ reden, als wäre sie eines der Zehn Gebote des Werbetextens.
Doch tatsächlich gibt es viele Beispiele für äußerst erfolgreiche Mailings, in denen der Leser nicht persönlich angesprochen wird.
Wie können wir dieses Phänomen erklären? Was ist los mit dieser tief verwurzelten Werbetexter-Regel? Ist sie überhaupt gültig? Diese und weitere Fragen rund um den Mythos „Sie“ beantwortet der Kompakt-Kurs Werbetexten in diesem Beitrag:
Im Laufe unserer Werbetexter-Praxis haben wir herausgefunden, dass die „Sie-Regel“ wirklich nur eine Stütze ist, um Werbetextern zu helfen, den 2 allgemein gültigen Prinzipien des Verkaufs zu folgen: dem Nutzen- und dem Nähe-Prinzip.- Mit dem Nutzen-Prinzip kehren Sie die Vorteile für den Leser heraus
Sie können ein Produkt oder eine Dienstleistung am besten verkaufen, wenn Sie über den Nutzen oder die Vorteile sprechen, die der Leser dadurch erhält.
Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres potenziellen Kunden auf seinen zukünftigen Nutzen, erzeugen Sie in ihm eine psychologische Verbindung zwischen Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung und der Erfüllung seiner Wünsche.
- Mit dem Nähe-Prinzip nähern Sie sich Ihrem Kunden an und holen ihn genau dort ab, wo er steht
Bei dem zweiten möglichen Ansatz, ein Produkt zu verkaufen – dem sogenannten charismatischen Ansatz – erzeugen Sie einen zusätzlichen Nutzen: den Nutzen der familiären Nähe oder Intimität mit dem Verkäufer. Wenn Sie jemals etwas gekauft haben, das Sie nicht wirklich brauchten, nur weil Sie den Verkäufer mochten und/oder ihn für seine Liebenswürdigkeit belohnen wollten, dann sind Sie dem Charisma des Verkäufers erlegen.
Kompakt-Kurs Werbetexten-Fazit: Wenn Sie das Nähe-Prinzip verstanden haben, werden Sie feststellen, dass Sie mit Ihrem Leser eine Verbindung aufbauen können, ohne ihn direkt anzusprechen. Sie können auf eine solche Art schreiben, dass der Leser Sie mag, Ihnen vertraut und wieder von Ihnen hören möchte.
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In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“. Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“
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Beitrag 2:
Die neuen „Neighborhood-Märkte”
„The bigger, the better“ gilt auch in den USA nicht mehr – viel wichtiger sind gute Erreichbarkeit und damit verbunden eine nachbarschaftliche oder gar freundschaftliche Beziehung zum Supermarkt. Nach Supercenter, Hypermarkt und Megastore mit bis zu 24.000 m² Verkaufsfläche kommt jetzt der freundliche kleine Nachbarschaftsmarkt bis 1.000 m².
Zukunftsletter-Trend: Von der grünen Wiese in die Stadt: Die neuen Nachbarschaftsmärkte
Nach 2-jähriger Erforschung von Kundenwünschen hat die britische Tesco, viertgrößter Retailer der Welt, mit den „Fresh & Easy Neighborhood Markets“ begonnen, Amerika zu erobern. Die Mischung aus Discounter und Convenience Store soll durch möglichst niedrige Preise für gesunde, frische Produkte zur ersten Anlaufstelle für den täglichen Lebensmittelbedarf werden.
Die interessante Entwicklung liegt jedoch im Konzept des Neighborhood-Markets. Das Einkaufen soll dort so einfach wie möglich gestaltet werden. Anders als Supercenter befinden sie sich innerhalb der Stadt und sind zu Fuß zu erreichen. Bevorzugt werden dabei ärmere Viertel, in denen es bisher keinen Supermarkt gibt und die durch gut bezahlte Jobs mit Krankenversicherung unterstützt werden sollen. Außerdem spendet Tesco bei der Eröffnung jedes neuen Markts 1.000 US-$ an ein soziales Projekt in der Gemeinde.
Regionale Produkte: Die neue lokale, kostengünstige Konkurrenz zu Bio
Doch außer im Standort des Ladens und in sozialer Verantwortung muss das Nachbarschaftsgefühl auch im Produktangebot deutlich werden – mehr regionale Produkte sind nach niedrigeren Preisen in den USA die meistgewünschte Änderung in Supermärkten.
„Local“ ist längst ein konkurrenztaugliches Label zu „Bio“ – umso mehr, seit viele sich teure Bioprodukte nicht mehr leisten können und normale Produkte aus Großbetrieben durch höhere Transportkosten eben so teuer geworden sind wie regionale Erzeugnisse von kleinen Bauernhöfen. Entsprechend ist die Zahl der „Local Farmers Markets“ seit 2000 um 50 % gestiegen.
Zukunftsletter-Fazit: Werden Sie Nachbar! Local bedeutet mehr als nur „aus der Region“: Ein Nachbar hilft bei Problemen und Engpässen. Hören Sie auf die Wünsche Ihrer Kunden, und achten Sie auf Ihre soziale Verantwortung!
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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