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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 24. Februar 2009
Haben Sie zu wenig Probleme
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
während Coaches und Beratern an Problemlösungsstrategien gelegen ist, gehen 3 findige Schweizer einen anderen Weg: Sie verkaufen Probleme.
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Zukunftsletter-Fazit: Gratis dazu gibt's das gute Gewissen: 1 % der bezahlten Summe wird an wohltätige Institutionen gespendet.
Beitrag 1:
7 Tipps, wie Sie Erstbesteller richtig umwerben
Wann ist Ihr Job als Werbeverantwortlicher getan? Wenn die Kunden gekauft haben? Falsch! Denn gerade der Moment, wo ein neuer Kunde das erste Mal Ihre Produkte oder Dienstleistungen erhält, ist für den weiteren Verlauf der Beziehung entscheidend.
Leider werden viele Erstkunden sofort der üblichen Bestellabwicklung anvertraut. Anstelle eines Pakets, das sie positiv überrascht, erhalten sie nur ihre Ware, die Rechnung und die Lieferpapiere. Das ist zu wenig. Denn schließlich ist der erste Eindruck die Basis für eine angfristige Kundenbeziehung.
Mit den nachfolgenden 7 Tipps aus WerbePraxis aktuell legen Sie gleich bei der ersten Bestellung den Grundstein für eine mögliche Stammkundenbeziehung.
Regel 1: Persönliches Anschreiben.
Legen Sie der Erstbestellung ein persönlich abgefasstes Dankesschreiben bei. Nein, Sie müssen es nicht persönlich schreiben. Aber jemand in Ihrem Hause sollte es persönlich unterschreiben. Mit vollem Vor- und Zunamen. Und am allerbesten ist es, wenn der Chef persönlich schreibt.Regel 2: So werden Sie geholfen.
Was tun, wenn ich Fragen zum Produkt habe? An wen kann ich mich wenden? Was mache ich, wenn es kaputt ist, ich falsch bestellt habe oder das Produkt nicht passt? Ein Unternehmen, das genau erklärt, wie man bei Nichtgefallen vorgeht, nimmt dem Kunden viel Ärger und Arbeit ab. So sichert man sich die Loyalität zum Unternehmen, selbst wenn das eine oder andere Produkt ein Fehlkauf war.
Regel 3: Wo bin ich denn da gelandet?
Legen Sie der Erstbestellung Information über Ihr Unternehmen bei. Das kann eine Imagebroschüre sein oder ein kurzer Flyer. Auf alle Fälle sollten Erstbesteller wissen, mit wem sie es zu tun haben. Am besten: Wenn es einen ausführlichen und positiven Pressebericht über Sie gibt, dann lassen Sie diesen sprechen. Fremdlob ist besser als Eigenlob.
Regel 4: Was gibt’s denn da sonst noch?
Vergessen Sie nicht, auf ergänzende Produkte Ihres Unternehmens hinzuweisen. Ideal ist, wenn Sie ein Produkt vorschlagen, das zu dem soeben gekauften prima passt.
Regel 5: Na so was, ein Geschenk!
Auch das verstärkt den positiven Eindruck ungemein. Aber nur, wenn es das richtige Geschenk ist. Ein Kugelschreiber, eine Tüte Gummibärchen – das ist nur gut, wenn Sie mit diesen Produkten zu tun haben. Ansonsten ist es einfallslos. Am besten sind Geschenke, die das bestellte Produkt ergänzen oder helfen, es besser zu nutzen.
Regel 6: Darf’s sonst noch etwas sein?
Natürlich sollten Sie jeden Erstkunden zu einer weiteren Bestellung animieren. Am elegantesten tun Sie das, indem Sie einen Bestellschein beilegen und andere Bestellmöglichkeiten wie Telefon oder Internet deutlich sichtbar erwähnen.
Regel 7: Empfehlen Sie uns weiter.
Nutzen Sie den Erstkontakt, um Ihre Kunden um Weiterempfehlung zu bitten. Ein einfaches, aber bewährtes Mittel: Legen Sie einen zweiten Katalog Ihrer Produkte bei. Mit dem ausdrücklichen Hinweis, diesen an einen Freund weiterzugeben.
WerbePraxis aktuell-Beispiel: Deutschlands größter Händler für besten Darjeeling-Tee, die Berliner Teekampagne, legt jeder Bestellung eine kleine Metallklammer bei. Sie ist in der Firmenfarbe Grün lackiert und an eine kleine Visitenkarte geheftet.
Auf der steht: „Sie haben einen hervorragende Tee gekauft. Qualität und Aroma Ihres Darjeeling-Tees bleiben in der ungeöffneten Packung lange erhalten. Wenn Sie die Tüte öffnen, verschließen Sie sie darum bitte anschließend mit der beiliegenden Klammer.“
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Beitrag 2:
Weltwirtschaft: Rechnen Sie mit bleibenden Folgen der Finanzkrise
Zu den mittelfristigen Aussichten der Weltwirtschaft äußert sich der Direktor des Wirtschafts-Infodienstes Eurointelligence gegenüber der Trendletter-Redaktion wie folgt:
Die Folgen der Finanzkrise sind noch nicht verdaut. Turbulenzen dauern an. Wahrscheinlich ist, dass die USA in einen Abschwung oder eine Rezession eintreten. Die Zentralbank Fed wird mit niedrigeren Zinsen gegensteuern, die Prime Rate wird auf 1,5 % sinken (Stand 15.1.09: 3,25 %). Die EZB wird mitziehen müssen, damit der Euro nicht noch weiter ansteigt.
Zugleich wird die Inflationsrate ansteigen. Zwar gibt es kein Risiko 2-stelliger Inflation – aber 4 bis 6 % in Europa und über 6 % in den USA sind möglich. Jahrzehnte niedriger Inflationsraten sind erst einmal vorüber, weil sich die Zentralbanken auf höhere geduldete Inflationsraten einlassen. Lebensmittel und Öl werden die Preistreiber sein.
Zudem gibt es einige Risikofaktoren, die, wenn sie eintreten, die Turbulenzen vergrößern können:- Ein großer Hedgefonds bricht zusammen.
- Protektionismus der Wirtschaftsblöcke stört den Welthandel.
- Statt Bomben zu legen, nutzen Terroristen die Schwächen des internationalen Finanzsystems, um neue Großschäden anzurichten. Sie gründen z. B. einen Hedgefonds und lassen ihn absichtlich zusammenbrechen – mit verheerenden Folgen für Banken, Anleger und Preisstabilität.
Trendletter-Einschätzung: Eurointelligence legt Risiken offen und nennt Szenarien. Sie werden nicht zwangsläufig so eintreten, sind aber auch nicht von vornherein unmöglich. Anleger wappnen sich mit deutschen Immobilien, Gold, Pfandbriefen und inflationsgeschützten Staatsanleihen, sogenannte OATei.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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