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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 18. November 2008
YouTube: Gezielte Werbespots
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Um die Musik- und Filmindustrie für illegale Raubkopien, die User auf YouTube einstellen, zu entschädigen, plant Google, die Inhalte, die gegen das Urheberrecht verstoßen, mit Werbung zu unterlegen.
Ein Teil der Einnahmen aus dieser Werbung soll dann den Rechteinhabern zugeführt werden. Den anderen Teil behält Google für sich.
In den USA besteht diese Abmachung bereits mit Universal Music, Lions Gate und Electronic Arts. Die Werbe-Clips werden vor oder nach den Spots geschaltet. „YouTube Insight“ liefert ein (anonymisiertes) User-Profil.
Zukunftsletter-Fazit: Wann das Werbesystem in Deutschland eingeführt wird, ist noch unklar. Sony BMG ist auf jeden Fall schon interessiert und zu Gesprächen bereit.
Falls Sie Google-Werbung und vielleicht auch die Werbemöglichkeiten, die Google Ihnen bisher schon auf YouTube bietet, bereits nutzen, dann sollten Sie sich jetzt schon Gedanken machen, wie Sie von den neuen Entwicklungen profitieren können.
Beitrag 1:
So erreichen Sie traumhafte Antwortraten mit E-Mail-Newslettern
Während die Antwortraten bei klassischen Papier-Mailings meist im Promille-Bereich liegen, sind Klickraten von 10 % bei E-Mail-Newslettern keine Seltenheit. Davon kann auch Ihr Unternehmen profitieren. Je mehr Sie Ihr Geschäft übers Web abwickeln, desto mehr bringt E-Mail-Werbung.
Optimal ist es, wenn Sie per E-Mail die Angebote eines Online-Shops bewerben, den der Kunde dann durch Verlinkung direkt aus der Mail heraus aufrufen und bestellen kann.
Aber auch ohne Online-Shop gilt: Wichtig ist, dass Ihre Kunden, Ihre Geschäftspartner in der Mail mindestens einen, besser mehrere Links zum Anklicken vorfinden. Mit solchen Klicks leiten Sie den User auf spezielle Seiten, die Ihren Newsletter sinnvoll ergänzen.
PR Praxis-Tipp: Gestalten Sie diese Seiten interaktiv. Denn so regen Sie den Kunden zum Dialog im Netz an, generieren neue Geschäfte und erreichen eine höhere Kundenbindung. Ergänzen Sie diesen Dialog z. B. durch einen Rückruf- oder Chat-Button, um Vertrauen aufzubauen und direkte Kommunikation zu etablieren.
Achtung: Versenden nur mit Erlaubnis möglichE-Mail-Newsletter unterscheiden sich in mehreren Punkten deutlich von klassischer Direktwerbung mit gedruckten Mailings.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Versandkosten sind minimal, Druckkosten entfallen ganz. Aber bitte beachten Sie den bedeutenden rechtlichen Unterschied zum Print-Mailing: Während Print-Mailings an jedermann prinzipiell erlaubt sind, ist das bei E-Mails nicht der Fall.
Denn die E-Mail-Werbung fällt unter das Permission-Marketing, zu Deutsch: Erlaubnis-Marketing. Nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Empfängers dürfen Sie Ihren E-Mail-Newsletter versenden. Konkret: Ihr Kunde muss den Newsletter abonnieren.
Was zunächst als Hemmnis erscheint, hat sich inzwischen längst zum Erfolgsrezept gemausert. Zwar reduziert sich Ihr Verteiler, aber Sie können sicher sein: Wer Ihr Abo bestellt, der interessiert sich für Ihr Unternehmen, für Produkte und Dienstleistungen.
PR Praxis-Hinweis: Trotzdem ist es möglich, Neukunden via E-Mail zu erreichen. Aber bitte nicht ohne professionelle Unterstützung. Zwar finden Sie im Internet immer wieder Adresslisten mit Millionen von Einträgen zum Kauf – aber diese Angebote sind nicht nur wenig Erfolg versprechend, sondern oftmals sogar illegal.
Rechtlich sicher sind Partnerschaften mit Adresshändlern wie zum Beispiel Schober, die über eine genehmigte und umfassende Kundenadressdatenbank verfügen.
Diese Adressen stammen von Personen, die sowohl an weiteren Geschäftsbeziehungen wie auch an Informationen zu verschiedenen Branchen interessiert sind. Das ist der einzige Weg, Neukunden rechtlich abgesichert per E-Mail auch wirklich zu erreichen.
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Beitrag 2:
Nutzen Sie im Verkaufsgespräch die positive Macht der Emotionen
Erinnern Sie sich noch an den Kauf, bei dem Sie mehr Geld ausgegeben haben, als Sie ursprünglich geplant hatten? Für eine exklusive Armbanduhr, ein besonderes Kleidungsstück, einen namhaften Füller oder einen speziellen Designersessel fürs Wohnzimmer? Was war das Motiv dafür?
Hatten Sie einfach ein Gefühl, ein starkes Verlangen, genau dieses Stück kaufen und besitzen zu wollen? Wahrscheinlich sogar, obwohl Sie tief in Ihrem Innersten genau wussten, dass Sie gar nicht so viel Geld ausgeben möchten – und das wertvolle Stück im Grunde auch wirklich nicht dringend benötigen.
Können Sie sich an diesen Augenblick erinnern? Und daran, wie Sie gedanklich das Für und Wider aufgeführt haben – während Sie bereits fühlten, wie es sein könnte, auf dem Sessel zu sitzen, oder wie Ihre Kunden einen Blick auf Ihre exklusive Uhr werfen ... oder wie sich die Komplimente anhören, die man Ihnen für Ihr außergewöhnliches Outfit macht ...
Ihre Kunden „ticken“ genauso!
Es sind die eigenen Emotionen, die uns manchmal regelrecht zum Kauf drängen. Sie erzeugen einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann! Selbst dann, wenn es logische und gute Begründungen dafür gibt, von diesem oder jenen Kauf eigentlich die Finger zu lassen!
Doch wie können Sie dieses Wissen in Bezug auf Ihre Kunden erfolgreich umsetzen?
Verkaufsmanagement aktuell-Tipp: Nun, Sie brauchen nur daran zu denken, dass jeder Kunde nach einer ganz bestimmten Strategie kauft. Wenn Sie als Verkäufer diese Strategien herausfinden und danach Ihr Verkaufsgespräch ausrichten, steigen Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss.
Was hat das mit den Emotionen zu tun?Bringen Sie Ihren Kunden dazu, sich an eine Gelegenheit zu erinnern, als er etwas unbedingt haben wollte und auch wirklich gekauft hat. Finden Sie dann heraus, was ihn dazu veranlasst hat, sich zu jenem Kauf zu entschließen. Erzählen Sie beispielsweise von Ihrem letzten „Lustkauf“ und fragen ihn dann nach seinem – und nach den Motiven dafür.
Damit signalisieren Sie tiefes Interesse – und sind gleichzeitig in einem spannenden Gespräch. Sie lassen sich auf die Welt des Kunden ein – und bewegen sich doch auf einer emotionalen Ebene, die Ihnen für das Gespräch und den möglichen Abschluss gleichzeitig auch selbst neue Welten eröffnet. Doch wirklich nur dann, wenn das Gespräch auf emotionaler Ebene geführt wird!
Denn nur dann entwickelt der Kunde das Vertrauen, sich auf etwas Neues überhaupt einzulassen. Gelingt dies, dann wird der Kunde früher oder später selbst feststellen, dass er kaufen will, ja will. Und darum geht es: Kunden müssen von sich aus kaufen wollen.
Als guter Verkäufer müssen Sie sie auf diesen Weg bringen, und der geht nun mal über Emotionen. Wenn das Gefühl „ja" sagt, findet der Kopf immer die passenden Argumente.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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