3.09.2010  

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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 21. Oktober 2008

Ist Ihre Homepage pressefreundlich?

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,


Internet und E-Mails haben die Art und Weise, in der wir kommunizieren, verändert. Statt zum Telefonhörer zu greifen, schreiben wir so manches Mal eine schnelle Mail. Gerade für Journalisten, die ja bekanntermaßen stets unter Zeitdruck stehen, bedeuten die elektronischen Medien eine große Arbeitserleichterung.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Die PR Praxis-Redaktion meint:Ein professionell gestalteter Pressebereich auf Ihrer Homepage, schnelle Antworten auf Journalistenmails sind heute einfach ein Muss.

Wer hier allzu lässig ist, riskiert, dass der Journalist verärgert weiterklickt und sich für Interviews und Informationen an Ihren Mitbewerber wendet.

 

Beitrag 1:
Mit diesen 4 Evaluations-Maßnahmen ermitteln Sie den Erfolg Ihrer Messeauftritte

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    PR Praxis
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Einer der größten Kostenblöcke in vielen PR-Etats umfasst die Teilnahme an Messen. Umso verwunderlicher ist es, dass nach einer aktuellen Umfrage von PR Praxis nur knapp 40 % der PR-Abteilungen den Erfolg einer Messeteilnahme tatsächlich messen.

    In diesem Beitrag stellen wir Ihnen 4 Methoden zur Messe-Evaluation vor.
    1. Messevorbereitung

      Die Grundlagen für Ihren Messe-Erfolg legen Sie bereits in der Vorbereitung: Von entscheidender Bedeutung ist vor allem, dass Ihre Kundendatei auf dem neuesten Stand ist. Denn um gezielt Kunden zur Messe einladen zu können, benötigen Sie korrekte Angaben von Vor- und Zunamen, Funktionen und Adressen.

      Da Adresspflege und -recherche sehr zeitintensiv sind, sollten Sie damit am besten schon 1 Jahr vor der Veranstaltung beginnen. Um Anreize zum Messebesuch zu schaffen, empfiehlt es sich, der Einladung einen Gutschein beizulegen, der an Ihrem Stand gegen ein kleines Geschenk eingelöst werden kann. Wichtig ist außerdem, dass Sie Ihre operativen Messeziele (Kontaktzahl und Auftragsorder) im Vorfeld diskutieren und schriftlich festhalten.
    1. Messebudget

      Zur sorgfältigen Planung Ihrer Messebeteiligung gehört auch die rechtzeitige Aufstellung eines Budgets. Dabei müssen Sie alle entstehenden Kosten erfassen, also z. B. auch Hotel- und Reisekosten sowie anfallende Fremdkosten (für Bewirtung/Catering, Strom, Druckluft usw.).

      Die Zuordnung aller Kosten ermöglicht Ihnen nach der Messe, den erzielten Erfolg in Relation zum Aufwand zu stellen. So ermitteln Sie, welche Maßnahmen sich gelohnt haben und worauf Sie das nächste Mal verzichten können.

    2. Mitarbeiter-Einsatz

      Um das erzielte Kontaktpotenzial zu bewerten, sollten Sie das Verhältnis von Personaleinsatz zu den „Leads“ ermitteln: Dafür bietet es sich an, ein Nettozeit-Budget von 6 Stunden pro Messetag pro eingesetztem Mitarbeiter zu Grunde zu legen.

      Die so errechneten Kontaktkosten geben Aufschluss über das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Messebeteiligung. Als Faustregel bei Fachmessen gilt: In 3 Arbeitsstunden jedes Mitarbeiters sollten mindestens 2 hochwertige Kontakte erzielt werden.

    3. Conversion Rate

      Die Conversion Rate ist die wichtigste Bewertungsgrundlage Ihres Messe-Erfolges: Hier wird die Umwandlungsrate von Interessenten in kaufende Kunden ermittelt. Um gute Ergebnisse zu erzielen, muss jeder Kontakt konsequent verfolgt werden.

      Eine aussagekräftige Auswertung können Sie in der Regel erst 1 Jahr nach der Messe vornehmen, da es oft mehrere Monate dauert, bis aus Kontakten konkrete Aufträge werden. Als Faustregel gilt: Bei einer guten Fachmesse sollte die Conversion Rate höher als 5 % liegen.




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    Beitrag 2:
    Zulieferer: Nutzen Sie einen Betriebsbesuch als Wertquelle

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    Trendletter
    Newsletter von marketing-und-trend.de – Know-how-Base rund um Marketing und Trends Mehr Transparenz schaffen im Einkauf ist und bleibt ein wichtiges Thema. Zentraler Punkt hier: Sie sollten die Verhältnisse bei Ihren A-Lieferanten gut kennen, und zwar aus eigener Anschauung.

    Besser als das Treffen mit dem Lieferanten im Sitzungsraum ist der ausgiebige Rundgang durch dessen Räumlichkeiten. So entdecken Sie neue Ansatzpunkte für Verbesserungen, Preissenkungen und optimierte Abläufe.

    Immer noch werden Lieferanten-Besuche als Werthebel zu wenig genutzt, stellt Höveler & Nold fest, eine auf Einkauf spezialisierte Unternehmensberatung.

    4 Praxis-Hinweise aus dem Trendletter, wie Sie Ihren nächsten Termin beim Lieferanten gestalten:
    1. Lesen Sie die Schwarzen Bretter. Dort finden Sie oft Aushänge, die Ihnen weiterhelfen. Daten zu Produktivität, Fehlerhäufigkeit, Kundenreklamationen, Unfällen etc. können Sie für Ihre Zwecke nutzen. Selbst ein schneller Blick kann wichtige Informationen liefern.

      Beispiel: Ein Aushang zeigt Verschwendung bei einzelnen Zutaten in der Produktion eines Softdrink-Herstellers an. Diese Information nehmen Sie als Kunde als Anstoß, um die Preise nachzuverhandeln, denn der Lieferant kalkuliert mit zu hohen Kosten für Rohstoffe.


    2. Nehmen Sie Kollegen mit. Stellen Sie unabhängig voneinander Fragen an verschiedene Mitarbeiter. Sie werden Informationen über Vorleistungen und Prozesse bekommen. Diese Angaben können Sie nutzen, um in eine Optimierungs-Diskussion mit Ihrem Zulieferer einzutreten.

      Suchen Sie auch den Kontakt zu den Arbeitern, die wissen meist am besten, was im Alltag geht – und was nicht.


    3. Bitten Sie während der Besichtigung darum, dass man Ihnen auch den Wareneingang zeigt (meist zeigen die Zulieferer gerne ihre Fertigung). Ein solcher Überraschungsbesuch kann aufschlussreich sein, Sie lernen die Bestellmengen-Politik und die Lagerhaltung Ihres Lieferanten kennen und können so Rückschlüsse auf seine Kosten ziehen (zu hohe Lagerbestände treiben die Kosten hoch!).


    4. Schauen Sie sich auch die abgelegenen Ecken in Fabrik und Lager an. Spüren Sie Retouren, havarierte Ware, nicht genutzte Vorleistungen auf – und versuchen Sie, diese Informationen zu nutzen.

      Wichtig überdies: Sprechen Sie nicht nur mit dem Kundenbetreuer/Vertriebsmann. Dieser wird Ihnen immer vorgefilterte Informationen liefern und schwierige Themen von vornherein vermeiden. Besser: Führen Sie ein offenes Gespräch mit dem Produktionsleiter des Lieferanten.

    Trendletter-Einschätzung: Ungenutzte Sparmöglichkeiten entdecken Sie am besten mit dem Blick in den Alltag Ihres Lieferanten (nicht nur Berichte lesen!). Um hier Ideen für Ihre Arbeit herauszuholen, müssen Sie kein Detektiv sein: Einige gute Fragen und etwas Neugier reichen. Sie kennen schließlich Ihr Geschäft.


    Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Ihr
    Unterschrift von Markus Floßdorf - Chefredakteur
    Markus Floßdorf
    Chefredakteur

    PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de

     
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