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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 9. September 2008
Video kills the TV-Star
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
wenn es noch eines weiteren Beweises bedarf, dass Gaming aus der Schmuddelecke
heraus- und in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist – hier ist er:
Der Zukunftsletter berichtet über das Ergebnis einer Nielsen-Studie: In Großbritannien sind Videospieler im Durchschnitt 33 Jahre alt, 42 % der britischen Gamer haben eigene Kinder. 81 % der in ganz Europa interviewten Nutzer geben an, dass sie die virtuellen Spiele gerne im Familienkreis spielen.
Und: Die Mehrzahl der Befragten lassen das gute alte Fernsehen zugunsten der Computer-Games links liegen. Was die Umsätze mit Games angeht, hat Europa (7,3 Mrd. Euro) mittlerweile die USA (6,9 Mrd. Euro) überholt.
Wenn das keine guten Aussichten für die Branche sind ...
Beitrag 1:
Wie Sie mit der Spiegel-Technik Ihre Abschlussquote deutlich erhöhen
Erfolgreiche Verkäufer machen es fast intuitiv. Ohne lange darüber nachzudenken. Bevor sie mit einem Kunden überhaupt auch nur ein einziges geschäftliches Wort wechseln, bauen sie eine Beziehung zu ihrem Kunden auf. Gemeinsame Interessen, z. B. Kinder, gleiche Hobbys etc., bilden die ideale Grundlage für jedes Verkaufsgespräch.
Verkaufsmanagement aktuell-Profi-Tipp: Die sehr erfolgreichen Verkäufer gehen noch einen Schritt weiter!
Denn sie beherzigen einen entscheidenden Grundsatz: Je größer die Schnittstelle „Kunde“ zu „Verkäufer“ ist, desto eher wird ein Verkaufsgespräch dort enden, wo es enden sollte: am Tisch, auf dem der zu unterschreibende Vertrag liegt. Der Grund ist ein zutiefst menschlicher: Menschen mögen Menschen, die so sind wie sie.
Denken Sie nur an sich selbst: Entsteht, wenn Sie und eine andere Person die gleichen Meinungen und Gefühle haben, nicht auch gleich Vertrauen? Die Herausforderung an Sie als Verkäufer ist es also, den Schritt zu gehen, mit dem es Ihnen gelingt, mit dem Kunden gemeinsame Gefühle zu entwickeln.
Verkaufsmanagement aktuell-Tipp: Nutzen Sie in Ihren Verkaufsgesprächen die Spiegel-Technik! Wenn Sie Ihren Kunden spiegeln, ahmen Sie seine Körperhaltung nach. Sie sprechen in seiner Geschwindigkeit und mit seinen Worten. Sie gleichen sich seinem Rhythmus an. Sie entwickeln Empathie und fühlen mit ihm. Was wird passieren? Er kann gar nicht mehr anders, als Ihnen Vertrauen entgegenzubringen und zu kaufen oder zu unterschreiben!
Mehr noch: Bieten Sie Ihrem Kunden mehr als reinen Verkauf. Wenn Sie es schaffen, in die tiefsten Denkmuster Ihres Kunden einzutauchen, können Sie Ihren Kunden schneller einschätzen und besser auf ihn und seine Wünsche reagieren. Sie werden ihn so begeistern, dass er gar nicht auf die Idee kommt, zu einem Wettbewerber zu gehen.
Fazit der Verkaufsmanagement aktuell-Redaktion: Probieren Sie diese Technik einmal bei einem Kunden aus, den Sie bislang als besonders hartnäckig empfunden haben. Sie werden staunen, wie sehr sich das Verhältnis ändert.
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Beitrag 2:
Der Flyer fürs Image – kleines Faltblatt mit großer Wirkung
Sie möchten ein Werbemittel, das Ihr Unternehmen skizziert, Ihre Kompetenz bündelt und außerdem universell einsetzbar ist? Ein Werbemittel, das Sie mit wenig Aufwand selbst produzieren können und das daher preiswert, aber effektiv ist? Der Flyer ist die Antwort auf diese Wünsche.
Es ist fast eine alltägliche Situation: Sie begrüßen Besucher in Ihrem Büro, unterhalten sich während einer Veranstaltungspause mit Teilnehmern, besuchen eine fremde Pressekonferenz und kommen mit Journalisten ins Gespräch – und immer ertönt die Frage: Was macht Ihr Unternehmen konkret? Die Kunst Ihrer Antwort wird darin liegen, das Wichtigste schnell und verständlich auf den Punkt zu bringen.
Aber: Selbst wenn Ihnen diese Kurzvorstellung beeindruckend gelingt, wenige Minuten später wird der Interessent Ihre Worte vergessen haben. Es sei denn, Sie zaubern aus der Jackentasche ein kleines Faltblatt, ansprechend gestaltet und inhaltlich pointiert.
Dieser Flyer beschreibt mit knappen Worten die Mission Ihres Unternehmens, gibt einen Überblick zu Struktur und Leistung und lädt ein zur Kontaktaufnahme. Was Sie während einer kurzen Begegnung erwähnen, findet hier die Fortsetzung. Ein solcher Flyer wirkt professionell und engagiert zugleich. Er zeigt, dass Öffentlichkeitsarbeit einen hohen Stellenwert im Unternehmen genießt. Ein Flyer ist der Auftakt eines Dialogs mit Ihrer Zielgruppe. Tradition, Perspektive, Kompetenz – alles auf einem Blatt.
PR Praxis-Tipp: Der Clou eines Flyers ist das Taschenformat:- Dritteln Sie ein DIN-A4-Blatt im Querformat.
- Falten Sie das rechte Drittel nach innen ein, das linke darüber.
- Es entstehen 6 Seiten im Format DIN lang, also 210 x 105 mm.
Ein Flyer eignet sich nicht für kreative Höchstleistungen. Auf wenig Raum sollen die Basisinformationen erscheinen, angereichert mit Logo, Fotos und wenigen Gestaltungselementen. Zu viel verwirrt, zu wenig langweilt – wie immer ist die richtige Mischung nötig, um das Unternehmen in Kürze zu präsentieren und das Image zu schärfen.
Wählen Sie die bewährte Struktur:
- Seite: Titelblatt.
Hier werben Sie mit Logo, Firmennamen, Motto, eventuell ein Fotomotiv und viel Weißraum.
- Seite: Mission Statement.
Wofür steht Ihr Unternehmen? Was sind Ihre Ziele, Ihre Perspektiven? Wofür arbeiten Sie, was ist Ihre Vision? 1.500 Zeichen inklusive Zwischenüberschrift sollten Sie hier nicht überschreiten.
- Seite: Kompetenz.
Beschreiben Sie Ihr Kerngeschäft mit maximal 800 Zeichen, plus 2 Fotomotive.
- Seite: Struktur.
Besonderes Knowhow, die Struktur des Unternehmens – dafür stehen Ihnen 1.300 Zeichen plus 1 Foto zur Verfügung.
- Seite: Zahlen, Daten, Fakten.
Die Kennzahlen des Unternehmens, Meilensteine in der Geschäftsentwicklung etc. erscheinen im Überblick, als Infografik aufbereitet.
- Seite: Kontaktdaten, Impressum.
Auf dieser Seite können Sie zusätzlich die Fotoquellen nennen.
PR Praxis-Fazit: Beim Flyer gilt die Regel: Weniger ist mehr! Nicht nur Form und Text sind reduziert, auch die Gestaltungselemente sollten nur sparsam erscheinen, damit der Flyer nicht zu überladen wirkt.
Als pauschale Regel gilt:
- wenig Text auf jeder Seite, nicht mehr als 1.500 Zeichen
- 1, höchstens 2 Fotos im Kleinformat
- viel Weißraum auf jeder Seite
- Verzicht auf Inhaltsverzeichnis und Seitenangaben
- höchstens eine Leitfarbe entsprechend Ihrem Corporate Design als Orientierungselement nutzen
PR Praxis-Tipp zum Schluss: Die Wirkung eines Flyers steigt mit der Papier- und Bildqualität. Wählen Sie ein seidenmattes Papier in stärkerer Ausführung ab 170 g/m² und Vierfarbdruck. Unter www.flyerolymp.de finden Sie Druckangebote für rund 100 € für einen 6-seitigen Flyer. Wenn Sie ein Grafikstudio mit der Gestaltung beauftragen möchten, kostet das zusätzlich rund 250 €, wenn Sie Texte, Bilder und Logo-Vorlagen liefern.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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