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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 15. Juli 2008
Next Convenience – Die Tiefkühlkost wird indisch
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Selberkochen ist out – Convenience ist in: Nach Angaben des Deutschen Tiefkühlinstituts kaufen inzwischen 70 % der Deutschen regelmäßig Tiefkühlkost. In den letzen 30 Jahren hat sich der Gesamtverbrauch vervierfacht, der Pro-Kopf-Anteil liegt derzeit bei 38 kg pro Jahr.
Der Innovationsdruck ist hoch, aber die Branche verzeichnet vor allem in den neuen Produktsegmenten hohe Zuwächse. Die Kombination von Tiefkühlkost und Biowaren stellt sich dabei zunehmend als besonders ansprechend heraus.
Doch auch hier sind Innovationen gefragt. Tiefkühlkost-Hersteller wie Iglo bieten auf ihrer Homepage inzwischen einen Service an, mit dem der Kunde die Herkunft der Produkte bis zum individuellen Vertragslandwirt genau zurückverfolgen kann.
Der Zukunftsletter stellt außerdem folgende interessante Entwicklungen fest: Nach einzeln verpackten Bio-Gemüse oder Bio-Fleisch werden neuerdings ganze Convenience-Gerichte und vor allem auch exotische Produkte (wie z. B. indische Rezepturen) nachgefragt. Speisen, die besondere ethnische Bedürfnisse erfüllen (wie Halal-Nahrung für Muslime), verzeichnen starke Zuwächse.
„Sag mir, was du isst, und ich sag dir, wer du bist“ – dieses (abgewandelte) Sprichwort trifft anscheinend zunehmend auch auf die Tiefkühl-Branche zu.
Beitrag 1:
Fragen & Antworten im Verkaufsgespräch: Am meisten erfahren Sie, wenn Sie den Kunden antworten lassen ...
- Die W-Frage (+)
Fragen, die mit Wörtern wie Was, Wie, Welche usw. beginnen, lassen dem Kunden die größte Freiheit. Er kann seine Antwort knapp halten oder ausführlich berichten. Mit einem kurzen „Ja“ oder „Nein“ wird er jedenfalls nicht reagieren.
Mit W-Fragen haben Sie eine gute Chance, viele Informationen zu bekommen. Stellen Sie viele Fragen dieses Typs!
- Die W-Frage mit positivem Zusatz (++)
Noch besser ist es, W-Fragen mit einer positiven Aussage über Ihre Waren, Dienstleistungen, Preise, Ihren Service usw. zu koppeln. Zum Beispiel: „Wie stehen Sie zur Kostenersparnis?“, „Was halten Sie von intensiver Kundenbetreuung?“ Damit lenken Sie den Kunden sofort in die gewünschte Richtung.
Solche Fragen eignen sich bestens für die Informationsphase. Verwenden Sie sie so oft wie möglich!
- Die Oder-Frage (+–)
Mit Fragen, die Sie mit „oder“ stellen, wie „Wäre es Ihnen heute lieber oder morgen?“, führen Sie eine Entscheidung herbei. Damit Sie zu Ihren Gunsten ausfällt, sollten Sie die Variante, die Sie selbst bevorzugen, ans Ende stellen. So hat der Kunde sie noch im Ohr, wenn er antwortet.
Überlegen Sie jedoch genau, ob der Zeitpunkt für eine Entscheidung tatsächlich schon gekommen ist. Sie sind ja noch dabei, Informationen zu sammeln. Solange Sie also noch nicht genügend Wissen haben oder es Probleme gibt, sollten Sie damit warten.
Denn Oder-Fragen lassen nur definitive Antworten zu. In der Informationsphase sollten Sie mit solchen Alternativfragen daher vorsichtig sein!
- Die Bestätigungsfrage (+–)
Mit Bestätigungsfragen unterstellen Sie dem Kunden etwas. Damit gehen Sie ein Risiko ein. Denken Sie daran, dass auf eine Frage wie „Sie möchten doch sicher unser neues Angebot kennen lernen“ durchaus ein Nein folgen kann.
Stellen Sie suggestive Fragen daher nur, wenn Sie sicher sind, dass die Antwort positiv ausfallen wird!
- Die Ja/Nein-Frage (–)
Stellen Sie möglichst keine Fragen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Sie liefern viel zu wenig Information und bringen den Kunden auch dazu, sofort zu antworten. Über Fragen wie „Gefällt Ihnen unser Produkt?“ wird er nicht lange nachdenken, sondern sofort reagieren.
Ist die Antwort negativ, können Sie das Gespräch eigentlich beenden.
- Fragen richtig einsetzen
Bemühen Sie sich darum, Ihre Fragen immer positiv zu formulieren. Das funktioniert mit W-Fragen sehr gut. Beispiel: Statt „Ist Ihnen unser Angebot zu teuer?“ formulieren Sie die Frage positiv etwa so: „Welche Preisvorstellungen haben Sie?“
Verkaufsmanagement aktuell-Insider-Tipp: Sagen Sie niemals „nie“ und keinesfalls „keinesfalls“
Vermeiden Sie negative Ausdrücke wie „nicht“, „nie“ oder „keinesfalls“. Ebenso sollten Sie Ausdrücke mit negativem Anklang umgehen, wie „Schwierigkeiten“, „unpünktlich“, „Sorgen“ und Ähnliches.
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Wie Sie jetzt PowerPoint- Präsentationen zaubern, die beeindrucken
In vielen Unternehmen wird kaum mehr miteinander geredet. Umso mehr wird „präsentiert“. Aber viele Präsentationen sind mit den Ausdrücken „überladen“ und „unprofessionell“ noch freundlich beschrieben. Längst schon lästert der Volksmund: „Haben Sie etwas zu sagen, oder haben Sie PowerPoint?“
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Beitrag 2:
Was Sie in Ihrer Headline unbedingt vermeiden sollten
- Vermeiden Sie ganz alltägliche oder konventionelle Dinge. Wenn Ihr potenzieller Kunde nämlich absehen kann, worauf Sie hinaus wollen, wird er sich die Mühe sparen und Ihren Brief erst gar nicht weiterlesen.
- Headlines dürfen den Leser auf keinen Fall täuschen oder hereinlegen. Wenn Sie in der Headline etwas versprechen und es im Brieftext nicht einhalten, verlieren Sie nicht nur das Vertrauen des Lesers, sondern auch das Geschäft.
Mit diesen beiden Tipps aus dem Kompakt-Kurs Werbetexten legen Sie nicht nur die Marschrichtung Ihres Werbetexts fest, sondern sie schützen Sie auch vor Schwierigkeiten, die beim Texten links und rechts am Wegesrand auftauchen können.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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