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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 1. Juli 2008
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
das Tegernseer Tal wird zur Frontfigur der neuen Kampagne „Genießerland Bayern“, so die Prognose des Zukunftsletter. Auf der Webseite www.geniesserland-bayern.de empfiehlt das „Bayern Tourismus Marketing“ verschiedene kulinarische Reiserouten und gibt Restauranttipps.
Bis dato haben sich 10 Betriebe der „Genießerland-Region“ angeschlossen. Die Aktion, die vor 3 Jahren ins Leben gerufen wurde, zeigt bereits erste Erfolge: Letztes Jahr übernachteten 3,6 % mehr Touristen im Freistaat als 2006, und auch die Anzahl der Übernachtungen stieg um 2,1 %.
Man darf gespannt sein, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Wäre schön, wenn weitere (Tourismus-)Regionen Deutschlands nachziehen würden.
Beitrag 1:
10-Punkte-Erfolgs-Check für Ihre Webseite: Wenn höhere Besucherzahlen nicht zu mehr Umsatz führen, ist eine kritische Bewertung angesagt
Wenn Ihre Onlinemarketing-Aktivitäten zu deutlich mehr Besuchern führen, die Umsätze aber nicht oder nur wenig steigen, liegt das Problem wahrscheinlich an Ihrer Webseite. Dann steht ein kritischer Webseiten-Check ganz oben auf der Agenda, bevor Sie weiter in Marketing-Maßnahmen investieren.
Lesen Sie in diesem Beitrag aus Onlinemarketing aktuell, wie Sie dabei am besten vorgehen können:
- Setzen Sie auf ein breit aufgestelltes Test-Team
Beim Check Ihrer Webseite sollten Sie sich nicht nur auf Ihr eigenes Urteil und das Ihrer Mitarbeiter verlassen, um Einschränkungen durch „Betriebsblindheit“ zu vermeiden. Beziehen Sie unabhängige Dritte – Freunde, Bekannte oder Kollegen aus anderen Abteilungen – in den Check mit ein. Erstellen Sie eine Liste von 5 bis 10 Testern, die am Check teilnehmen sollen.
- Berücksichtigen Sie auch die Mitbewerber
Wichtig ist, dass der Check nicht nur Ihr eigenes Angebot umfasst, sondern auch das einiger Mitbewerber. Erstellen Sie eine Liste der 5 wichtigsten Mitbewerber, die die Tester neben Ihrer Webseite unter die Lupe nehmen. Erstellen Sie für Ihre Testgruppe eine Checkliste, in die Sie die zu bewertenden Webseiten eintragen.
- Bewertung der Seiten
Die einzelnen Punkte des Checks werden von den Testern dann mit einer Schulnote bewertet. Zusätzlich sehen Sie Raum für Bemerkungen und Verbesserungsvorschläge vor.
Darauf sollten Sie bei Ihrem Webseiten-Check achten
Der Webseiten-Check sollte die folgenden Aspekte der Testwebseiten berücksichtigen:
- Erster Eindruck
Gefällt mir die Webseite auf den ersten Blick oder eher nicht? Nennen Sie den wichtigsten Grund für die Bewertung stichwortartig in der Bemerkungsspalte.
- Informationsumfang
Finde ich auf der Startseite alle Informationen, die ich benötige und erwarte? Wenn Sie spontan etwas Wichtiges vermissen, tragen Sie es als Bemerkung ein.
- Überzeugungskraft
Erfahre ich auf der Seite umgehend sowie klar und deutlich, warum ich ausgerechnet dort und nicht auf der Seite eines Wettbewerbers oder in einem Ladengeschäft kaufen sollte?
- Navigation
Ist die Navigation leicht zu verstehen und ermöglicht diese einen schnellen und übersichtlichen Zugriff auf die gewünschten Inhalte? Notieren Sie eventuell fehlende Elemente oder besonders positive Beobachtungen als Bemerkung.
- Verständlichkeit
Verstehe ich den Text der Webseite, oder ist dieser möglicherweise so umständlich oder kompliziert geschrieben und mit Fachbegriffen versehen, dass er für Experten verständlich ist, aber nicht für Kunden und Interessenten?
- Informationsgehalt
Habe ich alle benötigten Informationen gefunden? Bin ich ausreichend informiert worden, sodass mein Interesse geweckt wurde, mich eingehender mit den Produkten zu beschäftigen? Notieren Sie eventuelle Informationsdefizite oder positive Beispiele als Bemerkung.
- Professionalität
Erweckt die Seite in Bezug auf Gestaltung, Aufbau und Bedienung auch auf den zweiten Blick einen professionellen Eindruck? Notieren Sie Aspekte, die diesem Eindruck widersprechen könnten.
- Mehrwert
Bietet die Webseite dem Besucher Mehrwerte, die auf den anderen Seiten nicht zu finden sind? Wenn ja, notieren Sie diese als Bemerkung.
- Kontaktmöglichkeiten
Finde ich spontan eine Möglichkeit, mit dem Unternehmen auf dem von mir bevorzugten Weg Kontakt aufzunehmen, oder sind diese Informationen versteckt?
- Lob und Tadel
Gibt es sonstige Dinge, die mir auf der Seite besonders gut gefallen oder die gefehlt haben? Beschreiben Sie mit einem Satz, warum Sie anderen Nutzern den Besuch der Seite empfehlen oder davon abraten.
Onlinemarketing aktuell-Praxis-Tipp: Als Leser von Onlinemarketing aktuell können Sie sich auf der Produktwebseite Vorlagen für Ihren Webseiten-Check runterladen. Die Checklisten liegen in den Formaten .XLS, .PDF und .DOC vor. So können Sie sie mit dem Programm Ihrer Wahl einsetzen und an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.
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So setzen Sie die Riesenchancen des 21. Jahrhunderts in erfolgreiche persönliche und berufliche Strategien um
Matthias Horx, Zukunftsforscher, Autor und Chefredakteur des Zukunftsletters, gilt als der renommierteste Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Seit über 20 Jahren bereitet der Soziologe und Journalist große europäische Unternehmen, die Meinungsmacher und Entscheidungsträger in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik auf bevorstehende Veränderungen vor. Schon vor Jahren hat er die meisten Paradigmenwechsel, die sich jetzt spürbar vollziehen, beschrieben ...
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Beitrag 2:
Von Big Blue zu Big Green – Der grüne Wandel der IT-Branche
Spätestens seit Google seine Internetsuchmaschine auch in einer nachtschwarzen und damit Strom sparenden Version an den Start geschickt hat, um so zum Klimaschutz beizutragen, ist eines klar: Die Klimadebatte holt auch die als sauber geltende Computerbranche ein.
Wie der Zukunftsletter in einer Studie des Beratungsunternehmens Gartner vorstellte, ist die weltweite IT- und Kommunikationstechnologie für 2 % des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
„Das entspricht der Kohlendioxidmenge, die von den Flugzeugen in die Luft geblasen wird“, so Simon Mingay, Research Vice President von Gartner. Er geht davon aus, dass Umweltfreundlichkeit von IT-Produkten bis 2009 ein Beschaffungskriterium sein wird.
Dafür sprechen auch Umfrageergebnisse von Forrester Research: Immerhin ein Viertel der Unternehmen hat in seinen Einkaufsabläufen bereits „grüne“ Kriterien festgeschrieben, und für 85 % spielen Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei der Planung für den IT-Betrieb.
Umwelt- und Klimaschutz als Teil der Unternehmensverantwortung sind aber nur ein Grund dafür, dass grüne IT künftig wichtiger wird. Denn immer mehr Geräte verbrauchen immer mehr Strom. Während Hardware billiger wird, werden die Kosten für Strom und Kühlung schon bald die Hardwarekosten übersteigen.
Weltweit gaben Unternehmen 2007 ca. 30 Mrd. Dollar für Energie zur Kühlung von IT-Systemen aus, bis 2011 wird die Summe voraussichtlich um bis zu 54 % steigen. Wenn Hersteller ihre Kunden heute mit „Green IT“ hin zu „öko“ drängen, argumentieren sie dabei ökonomisch.
IBM hat den Trend früh erkannt und will jährlich 1 Mrd. Dollar in sein neues Geschäftsfeld „Big Green“ investieren. Künftig soll damit Geld verdient werden, Kunden bei der Senkung des Energieverbrauchs für Rechenzentren und Businessprozesse zu helfen.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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