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Ihre Tipps rund um Marketing und Trends vom 6. Mai 2008
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
ich erzähle Ihnen sicher nichts Neues, wenn ich Ihnen sage, dass der Journalist ein wichtiger und respektierter Gesprächspartner jeder Pressestelle ist. Schließlich entscheidet er nicht selten über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Pressearbeit mit dem, was er schreibt – und vor allem, wie er schreibt.
Allerdings: Ein Journalist steht praktisch immer unter Zeitdruck. Die PR Praxis-Redaktion empfiehlt deshalb: Wenn Sie dies berücksichtigen, kommen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu einem akzeptierten und erfolgreichen Gespräch.
Beachten Sie diese 4 Regeln – dann klappt's auch mit den Journalisten:
- Gehen Sie nur sehr gut vorbereitet in ein Journalistengespräch.
- Sprechen Sie nur über Themen, die für das Journalistengespräch relevant sind.
- Stellen Sie Informationen in einer Pressemappe zusammen.
- Planen Sie niemals mehr als eine Stunde Zeit für das Gespräch ein.
Und nun viel Vergnügen beim Lesen unserer weiteren Tipps.
Beitrag 1:
So werbewirksam ist ein Dankeschön
Ein Dankeschön ist eine hochwillkommene und hochemotionale Geste. Mit kaum einem anderen Mittel erreicht man beim Gegenüber mehr als mit einem ehrlich gemeinten und passend vorgetragenen Dankeschön.
Nicht gemeint ist damit die Dankesformel „Wir danken für Ihren Auftrag“ – die mal in der E-Mail oder praktischerweise auf jeder Auftragsbestätigung oder Rechnung vorkommt. Denn solche pauschalen Dankesformeln werden kaum mehr wahrgenommen. Es geht also darum, wie man richtig Danke sagt.
WerbePraxis aktuell hat für Sie die effektivsten Methoden zusammengefasst:
- Ein Dank vom Boss
Dabei ist es doch so leicht. Einfach bei jeder Guthaben-Aufladung Danke sagen, und das als Chef persönlich:
„Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen noch viel Spaß mit blau.de. Sollten Sie zu irgendeinem Zeitpunkt nicht zufrieden sein mit blau.de, schreiben Sie mir unter martin.ostermayer@blau.de. Helfen Sie uns, immer besser zu werden. Ihr Martin Ostermayer, Geschäftsführer.“
Wow: Das kommt an! Schreibt Ihnen Ihr Mobilfunkanbieter auch solche E-Mails? Sicher nicht.
- Ein Geschenk als Dankeschön
Wer beim Online-Händler Teekampagne Tee bestellt hat, findet neben der Teepackung eine kleine Klammer und ein Kärtchen mit dem Hinweis: Verschließen Sie die Packung mit der beiliegenden Klammer. So bleibt Ihr Tee länger frisch! Eine nette Aufmerksamkeit ist das, ein kostenloser Service für den Kunden.
WerbePraxis aktuell-Tipp: Große Wirkung erzielen Sie, wenn Sie bestellte Waren in Geschenkpapier einwickeln. Ein kleines Extra für den Kunden, das große Sympathie hervorruft.
- Eine Überraschung als Verstärker
Am wirksamsten sind Danksagungen und Geschenke immer dann, wenn sie überraschend sind. Leider ist das bei vielen deutschen Firmen immer vorhersagbar. Die schenken einem nur zu Weihnachten etwas, und wenn, dann immer das Gleiche.
Anders der Software-Riese Google. Der schenkt seinen besten Anzeigenkunden jedes Jahr die unterschiedlichsten Päckchen. Mal sind kleine USB-Sticks und Google-Shirts darin, ein andermal Kopfhörer und Mützen.
Google wählt aus dem Werbeartikelangebot jedes Mal völlig andere Präsentzusammenstellungen. Das Gute daran: So etwas löst auch Gespräche der Beschenkten untereinander aus. Im Web fragt man sich jedes Jahr: „Was verschenkt Google heuer?“, oder: „Was war in deinem Päckchen?“ WerbePraxis aktuell-Fazit: Vergessen Sie nicht, Danke zu sagen. Ein kleines Wort mit großer Wirkung für die Kundenbindung.
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Beitrag 2:
So kurbeln Sie mit dem Web 2.0 Ihre Umsätze an
Social Commerce oder Web 2.0 elektrisiert gerade viele Branchen und die Marketing-Szene. Aber lässt sich mit dem neuen sozialen Netz wirklich Geld verdienen? Ja, es funktioniert.
Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem Zukunftsletter einige Beispiele aus den USA, die belegen: Web 2.0 macht Umsatz.
- Wie Sie Beton auf YouTube verkaufen
Concrete Network Inc. ist ein kalifornisches Unternehmen mit 10 Mitarbeitern und stellt im Internet regionale Informationen für die Bau- und Betonbranche zur Verfügung.
Ausgerechnet eine Firma aus einer solch unromantischen Branche profitiert von der Kooperation mit YouTube. Auf dem seit Anfang 2007 via YouTube empfangbaren Concrete Network TV werden aktuelle Bauprojekte vorgestellt, auch Kunden können Videos einschicken.
Ergebnis: 5 % des Traffics auf concretenetwork.com kommt seitdem über YouTube. Concrete Network hat daraus die Konsequenz gezogen, alle Informationen künftig als Video zu produzieren.
- Wie Sie mit Kunden-Feedback den eigenen Umsatz steigern
Superiornutstore.com hat seinen Firmensitz in Cambridge, Massachusetts, und verkauft leckere Nüsse aus allen Regionen der Welt.
Um den Abverkauf zu steigern, hat sich der Nuss-Dealer vor Kurzem ein Empfehlungs-Tool (Rate Point) für seine Website gegönnt. Und dieses Instrument hat aus vielen Besuchern umgehend treue Käufer gemacht:
Mittlerweile lassen sich 10 % der Erstbesucher direkt in Kunden umwandeln, vor Einführung der Empfehlungs-Software waren es nach Firmenangaben lediglich 2 bis 3 %.
- Wie Sie mit einer sprechenden Website um 80 % wachsen
Turning Technologies aus Ohio hat eine Software entwickelt, die es erlaubt, online Live-Umfragen durchzuführen und sie anschließend sofort in PowerPoint-Präsentationen umzuwandeln.
Interessant, aber nichts grundlegend Neues. Neu ist jedoch Melissa: Die nette Video-Dame begrüßt die Besucher der Website und erläutert ihnen den Ablauf der Umfrage etc. Die Marktforscher-Website hat Melissa einen Umsatzgewinn von 80 % seit Jahresbeginn zu verdanken.
Um die Video-Figur Melissa zu etablieren, ließ sich Turning Technologies für eine Summe von 34.000 US-Dollar eine neue Website konzipieren. Das Vertrauen in die Web-2.0-Kommunikation hat sich offensichtlich ausgezahlt.
Das Team von Marketing-und-Trend.de wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!
Ihr
Markus Floßdorf
Chefredakteur
PS: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Fragen haben, Kritik üben oder eigene Erfahrungen schildern möchten: markus.flossdorf@marketing-und-trend.de
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Praxisbeiträge:
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