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„Hilfe! Mir fällt nichts mehr ein!“ – So umgehen Sie die Denkblockaden in Ihrem Kopf
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Tagtäglich passiert es uns, dass wir bei der Lösung von Problemen gegen mentale Mauern laufen, meist ohne es zu merken. Menschen und Situationen werden mit Etiketten versehen und in Schubladen gesteckt, aus Angst vor Kritik, Risiken oder Chaos verstummen wir und schalten unser Hirn auf Leerlauf. Tabus und konservatives Denken führen zur Starre im Kopf oder es passiert, dass wir mit unserem Lösungsansatz auf dem Holzweg sind und uns außerstande sehen, den Blickwinkel zu wechseln.
Die folgenden Punkte aus WerbePraxis aktuell helfen Ihnen, Ihre Kreativität zu trainieren, Denkblockaden in Zukunft schneller zu erkennen und zu überwinden und ein Bewusstsein für den eigenen kreativen „Muskel“ zu bekommen.
- Lassen Sie Neugier zu und tun Sie einmal im Monat etwas, was Sie noch nie getan haben: Die Monatsaufgabe
Nehmen Sie Ihre Umwelt in persönlichen wie beruflichen Bereichen bewusst wahr. Seien Sie unvoreingenommen, neugierig und interessiert. Hinterfragen Sie Ihre Annahmen und tun Sie einmal im Monat etwas, das Sie noch nie getan haben oder etwas, von dem Sie überzeugt sind, dass Sie es nicht mögen oder sogar ablehnen. Das kann ein Besuch im Musical sein. Für Frauen kann es das Lesen einer „AutoMotorSport“, für Männer das Lesen einer „Brigitte“ sein.
Versuchen Sie auch im Alltag immer wieder, Ihre Routinen zu hinterfragen: Gehen Sie mal einen anderen Weg zur Arbeit, besuchen Sie einen anderen Supermarkt, hören Sie einen anderen Sender, lesen Sie eine andere Zeitung usw. Sie werden erstaunt sein, wie schnell und einfach sich Ihr Horizont erweitert!
WerbePraxis aktuell-Beispiel: Bei der Kreativitätsberatung Bright House in Atlanta wird dieses Prinzip natürlich angewandt: Alljährlich am 4. März soll jeder Mitarbeiter etwas Mutiges tun. Das kann ein Sprung mit dem Fallschirm sein, das Schreiben eines Gedichts – Hauptsache, man springt über seinen Schatten und tut etwas, das man sich nie zugetraut hätte.
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- Seien Sie Visionär
Erlauben Sie sich Tagträume, bauen Sie Luftschlösser und fantasieren Sie, wann immer es Ihnen möglich ist. Spielen Sie regelmäßig Zukunftsszenarien im Geist durch und überlegen Sie, wie Sie diese an Ihre gegenwärtige Situation anpassen können.
- Hinterfragen Sie Dinge kritisch
Wenn es um die Aufgaben und Probleme in Nachbars Garten geht, tun wir uns im Normalfall leicht, die Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Wie aber sieht es mit dem Kehren vor der eigenen Haustür aus? Trennen Sie sich von den Glaubenssätzen „Das haben wir doch schon immer so gemacht“ oder „Das geht nicht anders“.
Hinterfragen Sie die Prozesse. Nehmen Sie Routinen nicht einfach hin. Diskutieren Sie mit anderen, ob und was man verbessern kann.
WerbePraxis aktuell-Beispiel: Würdigen Sie Fehler. Einmal im Jahr wird bei der Firma Bright House ein Fehler-Preis verliehen. Belohnt werden ehrgeizige Projekte, die gescheitert sind. Warum? Um den Mitarbeitern die Angst vor dem Scheitern zu nehmen. Schließlich würde man sich nichts Neues mehr zutrauen, wenn Fehler stets nur verteufelt würden.
- Entspannen Sie sich
Auszeiten sind sehr wichtig! Um kreativ arbeiten zu können, muss sich unser Gehirn immer wieder entspannen dürfen, beispielsweise beim Joggen, Spazierengehen oder Faul-in-der-Badewanne-Liegen. Wenn wir in der Entspannung sind, kann unser Unterbewusstsein ungestört arbeiten. Und aus dem Unterbewussten kommen oft die kreativsten Geistesblitze.
- Führen Sie ein Ideenbuch
Sie kennen das Prinzip: „Das muss ich mir unbedingt merken!“ – und 2 Minuten später haben Sie es schon wieder vergessen! Besorgen Sie sich ein schönes, kleines Buch oder Heft und notieren Sie Ihre Ideen, wo immer Sie gerade sind.
Sie können auch Dinge, die Ihnen auffallen, die Sie als bemerkens- oder als sammelnswert erachten, in dieses Buch kleben. So entsteht Ihr ganz persönlicher Fundus an Ideen und Wissen, der Sie immer wieder inspiriert, etwas Neues umzusetzen.
WerbePraxis aktuell-Tipp: Sie können das Ideenbuch auch für Ihr Team nutzen! Legen Sie ein Ideenbuch an einem für alle gut zugänglichen Ort aus. So kann jeder seine Ideen dort spontan notieren und sich von den Ideen der anderen inspirieren lassen.
- Fragen Sie Picasso
Lassen Sie Ihre Fragen mal von einer berühmten Person beantworten. Was würden Picasso, Gandhi oder Jürgen Klinsmann tun, wenn sie das Problem zu lösen hätten, an dem Sie knobeln? Diese Methode funktioniert besonders gut als Partnerübung: Einer stellt die Frage, ein anderer schlüpft in die Rolle des Prominenten und antwortet.
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Beitrag von: reden-und-praesentieren.de |
| gedruckt am: 08.09.2010 |
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