So fliegen Sie bei Google garantiert nicht aus dem Index
Täglich entfernt Google Webseiten aus seinem Index, die versuchen, ihre Trefferquoten bei Suchmaschinen mit fraglichen Methoden zu manipulieren. Einer der prominentesten Fälle, der auch in den Medien einige Beachtung erhielt, war der Autohersteller BMW. BMW ist es gelungen, die Probleme zu beheben und relativ schnell wieder aufgenommen zu werden. Anderen Anbietern ging es nicht so gut.
Den Schaden, bei Google nicht mehr gefunden zu werden, kann sich kein Anbieter im Internet erlauben. Lesen Sie deshalb in diesem Beitrag aus WerbePraxis aktuell, wie Sie sicherstellen, dass Ihnen eine Verbannung aus dem Google-Index erspart bleibt.
Warum Google Seiten aus dem Index ausschließt
Oberstes Ziel von Google ist ein sauberer Index, der möglichst relevante und authentische Suchergebnisse liefert. Unseriöse Webseiten-Optimierer und Webmaster versuchen, mit mehr oder weniger legalen Tricks ihre Google-Platzierungen zu verbessern.
Das akzeptiert Google nicht. Aus strategischen Gründen ist Google sehr zurückhaltend mit technischen Informationen. Bekannt sind aber die Qualitätsrichtlinien für Seiten, die bei Google in den Index aufgenommen werden.
Hier sind die wichtigsten Punkte der Richtlinien, bei deren Beachtung Ihre Webseiten nicht gefährdet sind:
- Versteckte Inhalte
Verzichten Sie auf allen Ihren Seiten unbedingt auf Inhalte, die für Ihre Besucher nicht sichtbar sind. Das sind Textelemente, die durch Formatierungen oder Platzierungen auf der Seite versteckt sind. Versteckte Inhalte werden häufig für sinnfreie Aufzählungen benutzt, die Suchbegriffe enthalten, von denen sich die Betreiber eine gute Position in den Suchergebnissen versprechen.
Ebenso verpönt wie versteckter Text sind verborgene Links, die einzig und allein dafür in eine Seite integriert werden, um die Linkpopularität der Seiten zu verbessern.
- Automatische Weiterleitungen
Besonders empfindlich reagiert Google auf Seiten, die nur für Suchmaschinen zusammengestellt werden und dem Nutzer gar nicht zur Verfügung stehen.
Stellen Sie sich beispielsweise eine Seite vor, die keine sinnvollen Inhalte, sondern lediglich eine Zusammenstellung von Suchbegriffen enthält. Diese wird bei Google gut gefunden. Beim Aufruf der Seite aus dem Suchergebnis wird der Nutzer dann auf eine echte Inhaltsseite weitergeleitet.
- Doppelte Inhalte
Verzichten sollten Sie unbedingt auch auf doppelte Inhalte auf Ihren Seiten. Konkret sind hier andere Domains und Sub-Domains gemeint, die identische oder nahezu identische Inhalte zur Verfügung stellen. Einzelne doppelte Artikel sind dabei jedoch kein Problem.
WerbePraxis aktuell-Praxis-Tipp: Wenn Sie Ihre Inhalte über mehrere Domains anbieten wollen, sollten Sie diese nicht parallel zur Verfügung stellen, sondern mit Weiterleitungen arbeiten. Keine Angst, Google kann solche Domain-Weiterleitungen von den oben beschriebenen automatischen Weiterleitungen nicht sichtbarer Seiten unterscheiden.
- Irrelevante Inhalte
Google mag auch Seiten nicht, die Inhalte anbieten, die nicht für den User relevant, sondern nur für Suchmaschinen bestimmt sind. Das gilt auch dann, wenn die unerwünschten Inhalte gemeinsam mit relevanten Inhalten auf einer Seite stehen.
- Schlechte Nachbarn
Viele Seitenbetreiber verwenden Linkprogramme, die in erster Linie darauf ausgelegt sind, die Linkpopularität, die Einfluss auf die Positionierung bei Google hat, zu verbessern.
In solchen Programmen tummeln sich gerne und oft auch Spammer oder andere unbeliebte Webangebote. Verlinkungen zu solchen „schlechten Nachbarn“ können Ihr Ranking bei Google negativ beeinflussen.
- Keine eigenen Inhalte
Verzichten sollten Sie auch auf Seiten, die keine eigenen Inhalte anbieten, sondern nur fremde bzw. Verlinkungen auf andere Seiten. Google bewertet es z. B. negativ, wenn Seiten lediglich aus Inhalten aus Partnerprogrammen zusammengesetzt werden, ohne eigene Informationen zur Verfügung zu stellen.
Was tun, wenn es passiert ist?
Wenn Google Ihre Webseite wegen eines Verstoßes gegen die Qualitätsrichtlinien aus dem Index entfernt hat, entfernen Sie umgehend alle zu bemängelnden Elemente. Anschließend können Sie über die Webmaster-Seite bei Google die Wiederaufnahme beantragen.
Eine persönliche Kommunikation oder Diskussion mit Google ist in dieser Frage kaum möglich. Sie können E-Mails schreiben oder Kontaktformulare ausfüllen. Erfahrungsgemäß ist Google jedoch nicht sehr kommunikativ.
Dieser Beitrag wurde gesponsert von: WerbePraxis aktuell
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